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Rennräder im Test
Testbericht: Wilier Gran Turismo
Hingucker oder sportlicher Tourer? Keine Frage, das Gran Turismo ist beides. Abzüge bei Komfort, Gewicht und Lenkkopfsteifigkeit verhindern allerdings das „sehr gut“.
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Was dem Deutschen sein Jedermann-Rennen, ist dem Italiener sein Gran Fondo: Ciclisti lieben die Langstrecke, und für genau diesen Einsatzzweck baut Wilier das Gran Turismo.
Es präsentiert sich auf der Testrunde als angenehmer Roller, der seinen Fahrer wunderbar kommod unterbringt: recht entspannt, dennoch sportlich. Der Vortrieb begeistert, Geradeauslauf in der Ebene und am Berg sind vorbildlich.
Die Lenkung bleibt eher auf der ruhigen Seite, gibt sich dabei aber recht präzise. Punktabzüge verantworten das harte Heck und die Spurstabilität auf schnellen Abfahrten: Schwere Fahrer wünschen sich einen steiferen Lenkkopf, dessen Wert knapp den grünen Bereich verfehlt.
Bei einem Rahmengewicht von 1217 Gramm darf man mehr erwarten. Ein Highlight ist indes die Optik: Spektakuläre Shapes und farblich abgestimmte Anbauteile machen mächtig Eindruck.
Fazit: Hingucker oder sportlicher Tourer? Keine Frage, das Gran Turismo ist beides. Abzüge bei Komfort, Gewicht und Lenkkopfsteifigkeit verhindern allerdings das „sehr gut“.
Wilier Gran Turismo im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Wilier Gran Turismo getestet:Cannondale
Cannondale Synapse HM Ultegra
Corratec
Corratec CCT Pro Ultegra
Lapierre
Lapierre Xelius 400 FDJ CP
Simplon
Simplon Pride
Specialized
Specialized Tarmac Expert SL3
Stevens
Stevens SLC Team
Storck
Storck Absolutist
Trek
Trek Madone 5.2




