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Rennräder im Test
Testbericht: Wilier Cento Uno Di2
Mit höchstem Komfort und satter Laufruhe empfiehlt sich das Cento Uno für die Langstrecke, der etwas weiche Lenkkopf und das für diese Preisklasse hohe Rahmengewicht kosten aber viele Punkte.
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Die Di2-Gruppe wurde sauber integriert und rundet den schönen Auftritt ab. Entsprechend groß war die Vorfreude der Tester, konnte das Cento Uno doch bei seiner Premiere in der Saison 2009 mit angenehmen Fahreigenschaften überzeugen. Beim ohnehin schon vorbildlichen Komfort haben die Italiener noch zugelegt, denn im Modelljahr 2010 sorgt ein Elastomer unter der Sattelhalterung für einen der besten Komfortwerte im Testfeld. Das passt hervorragend zur sportlich-komfortablen Sitzposition und dem eher ruhigen Charakter des Italo-Renners. Denn entgegen dem Klischee vom giftigen Nervenbündel setzt Wilier auf Laufruhe und präzises Lenkverhalten. Wer allerdings bei hohem Tempo stark einlenkt, spürt schon auf der Ebene, besonders aber bergab, wie der Lenkkopf seitlich ausweicht. Die Messwerte deutlich unter den geforderten 70 Nm/° belegen den Eindruck aller fünf Testfahrer. Diese Lenkkopfschwäche bedeutet in der Praxis zwar keine Gefahr, aber im Vergleich zu den anderen Testrädern ein deutlich weniger präzises Lenkverhalten. Umso verwunderlicher sind diese nicht optimalen Steifigkeitswerte angesichts des Gewichts des Rahmen-Gabel-Sets: rund 1800 Gramm sind zu viel für die Preisklasse.
Fazit: Mit höchstem Komfort und satter Laufruhe empfiehlt sich das Cento Uno für die Langstrecke, der etwas weiche Lenkkopf und das für diese Preisklasse hohe Rahmengewicht kosten aber viele Punkte.
Wilier Cento Uno Di2 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Wilier Cento Uno Di2 getestet:Corratec
Corratec CCT Pro Di2
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Cannondale Supersix Hi-Mod Di2
Pinarello
Pinarello Dogma 60.1 Di2
Red Bull
Red Bull Carbon X-Lite Oro-8000
Scott
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Storck
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