Rennräder im Test

Testbericht: Trek Madone 7.9 (Modelljahr 2014)

RoadBIKE Trek Madone 7.9
Foto: Benjamin Hahn
Wie gut die aktuellen Madone-Modellreihen von Trek sind, haben sie in RoadBIKE-Tests schon mehrfach bewiesen – der umfangreiche Konfigurator macht jedes Rad einzigartig. Soweit unser Rennrad-Test.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • extrem vielseitiger, dabei immer zuverlässiger Sportler
  • hoher Federungskomfort
  • schier unendlich viele Möglichkeiten im Konfigurator

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Denn neben allen gängigen Schaltgruppen, Laufrädern und Anbauteilen für jeden Geschmack und Geldbeutel trumpft Treks Konfigurator „Project One“ vor allem mit unzähligen Design-Möglichkeiten auf. Rein rechnerisch ergeben sich so ungezählte Möglichkeiten, sein ganz persönliches Rennrad zu gestalten. Besonders erfreulich ist dabei, dass Trek seinen Konfigurator immer weiter ausbaut – zur Saison 2014 sind auch die Modellreihen Madone 4 und Domane 4 konfigurierbar – und macht den Einstieg ins das Kreativ-Projekt mit 2999 Euro erschwinglich.

Im Test fährt Trek allerdings ganz groß auf: Das Top-Modell Madone 7.9 – mit einem Startpreis von 9999 Euro – dürfte schon in der Basis-Version kaum Wünsche offen lassen. Das Rahmen-Gabel-Set wurde zur aktuellen Saison leicht überarbeitet, durch veränderte Kettenstreben erreicht der (mit herausgerechnetem Sitzdom) knapp über 800 Gramm schwere Rahmen Steifigkeiten, die jedem Fahrergewicht genügen. Dazu bietet das Top-Madone hohen, deutlich spürbaren Federungskomfort. Damit gefällt der Profi-Rennräder als pfeilschneller, dabei aber immer extrem angenehmer Partner. Und mit diesen Voraussetzungen ist das Trek Madone 7.9 für wirklich jeden Spaß zu haben: Vom Sprint bis hin zum Langstreckeneinsatz überzeugt es ohne den Hauch einer Schwäche. Wem der Preis des Top-Modells zu happig ist, greift zu einem der günstigeren Madones mit identischer Geometrie – dank Konfigurator mit absolut individueller Note.

Fotostrecke: Baukasten-Rennräder im Test: Trek Madone 7.9

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RoadBIKE Trek Madone 7.9 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Trek Madone 7.9 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Trek Madone 7.9 Foto: Benjamin Hahn

Trek-Rennrad-Baukasten:

„Project One“ nennt Trek seinen Konfigurator, dessen Möglichkeiten einen fast überfordern können: Neben Schaltgruppen, Laufrädern und Anbauteilen für jeden Geldbeutel und Anspruch steht vor allem die Lackierung im Mittelpunkt. Trek bietet zahlreiche Grund-Farbschemen an, die dann aber ganz nach Geschmack variiert und gestaltet werden können – so sind Zigtausende Farbvarianten möglich – Trek rechnet sogar viele Millionen Möglichkeiten vor!

  • 8 Rennrad-Rahmen
  • 13 Laufräder
  • 14 Rennrad-Schaltgruppe
  • 8 Rennrad-Komponenten

Fotostrecke: Test: 6 Baukasten-Rennräder für die Saison 2014

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RoadBIKE Lapierre Xelius EFI Ultimate Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Lapierre Xelius EFI Ultimate Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Lapierre Xelius EFI Ultimate Foto: Benjamin Hahn

Technische Daten des Test: Trek Madone 7.9

Preis: * 9999 Euro
Gewicht: 6,3 kg
Rahmengewicht: 876 g
Gabelgewicht: 370 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Dura-Ace Di2, 11–25
Kurbelsatz: Shimano Dura-Ace, 53/39
Bremse: Shimano Dura-Ace
Laufräder: Bontrager Aeolus 3 D3
Reifen: Bontrager R4, 23
Vorbau: Bontrager Race XXX Lite
Lenker: Bontrager Race XXX Lite
Sattel: Bontrager RXXXL
Sattelstütze: Aufsatz

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale

Geometrie


Fazit:

Wie gut die aktuellen Madone-Modellreihen von Trek sind, haben sie in RoadBIKE-Tests schon mehrfach bewiesen – der umfangreiche Konfigurator macht jedes Rad einzigartig.

Trek Madone 7.9 (Modelljahr 2014) im Vergleichstest


Trek Madone 7.9 (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten

24.11.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014