Rennräder im Test

Testbericht: Trek Madone 5.9 (Modelljahr 2014)

RoadBIKE Aktuelle Rennräder Trek Madone 5.9
Foto: Benjamin Hahn
„Ein stiller Riese!“ – treffender als mit diesem Ausspruch eines RoadBIKE-Testers lässt sich das Madone kaum umschreiben.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • überragend ausgewogene und sehr vielseitige Fahrleistungen
  • gute, sehr funktionale Ausstattung

Was uns nicht gefällt

  • für den Preis relativ schwer

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Schließlich übt sich Treks seit Jahren bewährtes Arbeitstier für anspruchsvolle Sportler und Renneinsätze beim ersten Kennenlernen in ausgesprochener Zurückhaltung.

Wo andere Rennräder auf den ersten Metern durch giftige Antritte oder zackige Lenkmanöver sofort zeigen wollen, was in ihnen steckt, bleibt das Madone betont unauffällig. Doch das ist als großes Lob zu verstehen: Nur wenige für den Renneinsatz entwickelte Räder gebärden sich derart unprätentiös und zuverlässig.

Das gilt vor allem für die vorbildlich ausgewogene Lenkung: Zwar stehen Spurtreue und hohe Laufruhe absolut im Vordergrund, doch auf jeden Lenkbefehl seines Fahrers hin macht das Madone genau das, was es soll – keinen Deut mehr, keinen weniger. Perfekt!

Höchst angenehm ist auch die Position, die der Fahrer auf dem Madone einnimmt: Mit genügend Streckung und ausreichend Sattelüberhöhung sitzt er voll renntauglich, hat das Rad dabei bestens im Griff. Und weil die Geometrie nicht ins Extreme geht, bleibt genügend Komfort für Marathon-Einsätze oder lange Kletterpassagen.

Den Komfortaspekt runden die guten Federungseigenschaften bestens ab: An Front und Heck nimmt das Rahmen-Gabel-Set Schlägen wirkungsvoll die Spitzen, der angenehm zu greifende Lenker mit dickem Band und der in mehreren Breiten erhältliche Sattel runden den Komforteindruck ab.

Fotostrecke: Neue Rennräder für 2014 im Test: Trek Madone 5.9

4 Bilder
RoadBIKE Aktuelle Rennräder Trek Madone 5.9 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Aktuelle Rennräder Trek Madone 5.9 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Aktuelle Rennräder Trek Madone 5.9 Foto: Benjamin Hahn

Neben dem wirksamen Federungskomfort punktet das Rahmen-Gabel-Set mit seinen satten, auch für schwerste oder bärenstarke Fahrer geeigneten Steifigkeitswerten. Hier ist das Madone der 5er-Serie den leichteren 6er- und 7er-Modellen sogar spürbar überlegen! Den Preisunterschied offenbart lediglich die Waage: 1680 Gramm wiegt das Set samt integrierter Sattelstütze. Gemessen am hohen Preis ist das der einzige Kritikpunkt am gut ausgestatteten Testrad: Viele Konkurrenten wiegen weniger.

Technische Daten des Test: Trek Madone 5.9

Preis: 4499 Euro
Gewicht: * 7,4 kg
Rahmengewicht: 1234 g
Gabelgewicht: 389 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra Di2
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Bontrager Race Lite
Reifen: Bontrager R3, 23
Vorbau: Bontrager Race Lite
Lenker: Race X Lite
Sattel: Bontrager Affinity
Sattelstütze: integriert

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale

Profil und Messwerte

Geometrie


Trek Madone 5.9 (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder Foto: Christian Lampe

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder

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Trek Madone 5.9 (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten