Rennräder im Test

Testbericht: Trek Crockett 5 (Modelljahr 2014)


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Foto: Benjamin Hahn

 

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Crosser im Einzeltest
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Crosser im Einzeltest
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Crosser im Einzeltest
Foto: Christian Lampe
Das neue Trek Crockett 5 bringt Cross-Ein­steigern viel Sicherheit und Flexibilität.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • sehr solides, vielseitig einsetzbares Rahmen-Gabel-Set
  • hohe Laufruhe bringt Sicherheit im Gelände

Was uns nicht gefällt

  • Bremsdruckpunkt schwammig
  • Laufräder recht schwer

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Der neue Alu-Rahmen des Trek Crockett macht Lust auf "Quer" – und dürfte so manchen Cross-Neuling auf seine Seite ziehen. Gut integrierte
Züge und Leitungen, leicht geschwungene Sitzstreben, das flache Oberrohr – das alles sieht chic aus und bringt im Crosser-Alltag Vorteile.

Zudem ist das Rahmen-Gabel-Set vorbildlich steif und dennoch nicht zu schwer geraten. Einziger Wermutstropfen bei den "inneren Werten" ist der schlechte Federungskomfort am Heck – eine Carbon-Sattelstütze wäre vor allem dann ratsam, wenn das Crockett auch mal mit schmaleren Slicks als Trainingspartner für die Straße herhalten soll.

Das Zeug dazu hat Treks neuer Crosser: Mit im Verhältnis recht kurzem Steuer- und relativ langem Oberrohr finden Rennradfahrer hier eine vertraute Haltung, die den goldenen Mittelweg aus sicherem Handling, zentralem Schwerpunkt, straßentauglicher Streckung und ordentlichem Vortrieb beschreibt.

Mit Laufruhe und Sicherheit für Cross-Einsteiger geeignet

Seine Querfeldein-Gene zeigt das Crockett vor allem durch die ausgeprägte Laufruhe: Langer Radstand und viel Gabelnachlauf lassen es auch im ruppigen Gelände sicher die Spur halten – und flößen Cross-Einsteigern Mut bei ihren ersten Geländeausflügen ein.

Für Sicherheit steht auch die mechanische Scheibenbremse. Leider montiert Trek herkömmlichen Bremszughüllen, die beim Bremsen spürbar gestaucht werden. Dadurch gerät der Druckpunkt recht schwammig und etwas indifferent. Spezielle druckstabile Bremszughüllen, etwa von Jagwire, sorgen hier ohne viel Aufwand für bessere Ergebnisse.

Davon abgesehen, gefiel den Testern die sehr praxistaugliche Ausstattung. Großes Lob gab es für die griffige Bereifung von Bontrager. Als spürbare Sparmaßnahme fielen allerdings auch beim Crocket die Laufräder auf: Sie sind deutlich schwerer als in dieser Preisklasse sonst üblich und treiben das Gesamtgewicht des Rades auf stolze 9,5 Kilo.

Technische Daten des Test: Trek Crockett 5

Preis: 1.599,00 Euro
Gewicht: * 9.500 g
Rahmengewicht: 1.539 g
Gabelgewicht: 489 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 54 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–30
Kurbelsatz: FSA Energy, 46/36
Bremse: Avid BB5 Disc
Laufräder: Bontrager Disc
Reifen: Bontrager CX3, 32
Vorbau: Bontrager Race Loite
Lenker: Bontrager VR-C
Sattel: Bontrager Evoke 1
Sattelstütze: Bontrager Aproved

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie


Trek Crockett 5 (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

8 Cross-Rennräder im Einzeltest Foto: Christian Lampe

8 Cross-Rennräder im Einzeltest

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Crosser. Erfreulich: Die vielseitigen Rennräder im RoadBIKE-Test überzeugen nicht nur mit Querfeldein-Qualitäten.


Trek Crockett 5 (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten

17.12.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013