Rennräder im Test

Testbericht: Storck Scentron

RoadBIKE Vergleichstest November 2011
Foto: Benjamin Hahn
Das Scentron beeindruckt mit knackigem Vorwärtsdrang, präziser Lenkung und mehr Komfort – mit Ultegra Di2 ein echtes Traumpaar.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • sehr steifer, traumhaft präzise zu fahrender Rahmen
  • ausgewogener, spürbarer Komfort an Front und Heck
  • elektronische Schaltung schön in den Rahmen integriert
  • für den Preis sehr gutes, hochwertiges Gesamtpaket

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Edel verpflichtet: Storck präsentiert mit Einführung von Shimanos Ultegra Di2 einen neuen Rahmen, der ausschließlich für elektronische Schaltungen konzipiert wurde. Während der teurere Fenomalist Di2 eher zur Dura-Ace Di2 passt, kommt der Scentron zum Test mit einer der ersten Ultegra Di2 angerollt, die serienmäßig ausgeliefert wurden.

Ab 3.998 Euro ist das Scentron mit der elektronischen Ultegra zu haben – ein starkes Angebot für ein starkes Rennrad: Das Scentron protzt mit herausragenden Steifigkeitswerten, die in der Praxis den Storck-typischen raketenartigen Vortrieb und pfeilschnelle Richtungswechsel bedeuten.

Pfeilschnell arbeitet auch Shimanos günstigere elektronische Schaltung: Haptik und Funktion der Schalthebel und die Schaltgeschwindigkeit des Schaltwerks stehen der Dura-Ace Di2 in nichts nach, lediglich der Umwerfer wechselt die Kette von Blatt zu Blatt einen Hauch langsamer – aber nicht weniger präzise! Freilich zentriert sich auch der Ultegra-Werfer stets so, dass die Kette niemals am Leitblech schleift. Ein Genuss und riesiger Fortschritt zu jeder mechanischen Schaltung.

Das Storck beeindruckt nicht nur durch die Schaltung, sie rundet den traumhaften Allrounder aber bestens ab. Alle Tester lobten zudem auch den spürbar verbesserten Dämpfungskomfort, den die neue Stiletto-340-Gabel dem Scentron an der Front bietet – ein Gewinn für jeden Vielfahrer.

Technische Daten des Test: Storck Scentron

Preis: 4.973 Euro
Gewicht: 7.160 g
Rahmengewicht: 1.191 g
Gabelgewicht: 426 g
Rahmenhöhen: 47/51/55/57/59/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 57 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra Di2, 11-25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium SLR
Reifen: Mavic Yksoin, 23
Gabel: Storck Stiletto 340
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Storck, integriert
Vorbau: Syntace F119
Lenker: Syntace Racelite Carbon
Sattel: Prologo Nago Evo
Sattelstütze: Storck Ultra Comfort, Carbon

Fazit:

Das Scentron beeindruckt mit knackigem Vorwärtsdrang, präziser Lenkung und mehr Komfort – mit Ultegra Di2 ein echtes Traumpaar.

Storck Scentron im Vergleichstest


Storck Scentron im Vergleich mit anderen Produkten

05.01.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011