Rennräder im Test

Testbericht: Storck Scenero

Foto: Benjamin Hahn Storck Scenero
Auf der Straße verwöhnt das Scenero mit überragenden Fahrleistungen, Rahmen und Laufräder drücken aber stark auf die Waage.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
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Mit dem Scenero bläst Storck zum Angriff! Dass ein Carbon-Rahmen der deutschen Edelmarke mit kompletter Ultegra-Gruppe in diesem Testfeld antreten kann, wäre bislang kaum vorstellbar gewesen. Wie von einem Storck zu erwarten, liefert es auf der Straße eine überzeugende Vorstellung. Perfekt ausgewogene Sitzposition, präzises Handling, ausgeprägter Vorwärtsdrang – das alles ist typisch für ein Storck. Dass sich der Hersteller dennoch strecken muss, zeigen Details, wie die günstigen, schweren Mavic-Aksium-Laufräder, die im Testfeld nur an diesem Rad verbaut sind.

Punkte lässt das Scenero auch auf der Waage: Das steife Rahmen-Gabel-Set ist das zweitschwerste im Test.

Technische Daten des Test: Storck Scenero

Preis: 2798 Euro
Gewicht: 7860 g
Rahmengewicht: 1251 g
Gabelgewicht: 439 g
Rahmenhöhen: 47/51/55/57/59/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 57 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Aksium
Reifen: Mavic Aksion, 23
Gabel: Stiletto Aero
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Acros Ai24, integriert
Vorbau: Storck 139
Lenker: Syntace RL Alu
Sattel: Prologo Evo
Sattelstütze: Storck Comfort

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Auf der Straße verwöhnt das Scenero mit überragenden Fahrleistungen, Rahmen und Laufräder drücken aber stark auf die Waage.

08.06.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2012