Rennräder im Test

Testbericht: Storck Aernario Disc (Modelljahr 2014)

RoadBIKE 2014er Rennräder Storck Aernario Disc
Foto: Benjamin Hahn
Storck zeigte sich schon immer als Innovator – klar, dass auch der erste Disc-Renner der Hessen mit eigenständigen technischen Lösungen aufwartet.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • überragend vielseitiger Langstrecken-Sportler
  • sinnvolle technische Lösungen bei der Disc-Integration
  • sehr gut gemachtes Rahmen-Gabel-Set

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Denn so überzeugend die Argumente pro Scheibenbremse am Rennrad auch sein mögen, einige technische Fragen verlangen noch nach Antworten – vor allem die Befestigung der Laufräder. Schnellspannachsen sind wegen der beim Bremsen auftretenden Scherkräfte nicht die überzeugendste Lösung – RoadBIKE wies darauf schon vor Monaten beim ersten Test von Disc-Rennern hin (RB 06/2013). Storck löst dieses Problem überzeugend: Im Aernario Disc sind die Laufräder mit Steckachsen befestigt – eine bewährte Lösung aus dem Mountainbike-Sport. Diese werden in ein Gewinde in den Ausfallenden eingeschraubt – der Radwechsel dauert damit kaum länger als mit einer Schnellspannachse, immerhin setzen auch Cross-Country-Rennfahrer auf dieses System. Die Vorteile: Bombenfest sitzende Achsen, egal wie hoch die Bremskräfte auch sein mögen und immer sauber zentrierte Bremsscheiben. Zudem bringen Steckachsen gerade der torsional stark belasteten Gabel ein Plus an Stabilität.

Das lässt sich an den Steifigkeitswerten des Aernario Disc ablesen: Das Rahmen-Gabel-Set erreicht an Front und Heck herausragende Werte noch über dem Niveau der herkömmlichen Aernario-Modelle. Zudem beweist Storck, dass Disc-Renner nicht zum Klotz am Bein werden müssen: Das Rahmen-Gabel-Set wiegt deutlich unter 1500 Gramm.

Fotostrecke: Neue Rennräder für 2014 im Test: Storck Aernario Disc

4 Bilder
RoadBIKE 2014er Rennräder Storck Aernario Disc Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE 2014er Rennräder Storck Aernario Disc Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE 2014er Rennräder Storck Aernario Disc Foto: Benjamin Hahn

Auf der Straße überzeugt das Aernario Disc als traumhafter Dauerläufer, Ganzjahrespartner und Marathon-Begleiter. Mit seiner hohen Laufruhe, dem lebendigen Charakter und starkem Vorwärtsdrang empfiehlt sich das Aernario Disc als vielseitiger Sportler für alle Gelegenheiten. Einziger Wermutstropfen: der hohe Preis. 3499 Euro kosten Rahmen, Gabel und Steuersatz, das günstigste Komplettrad mit Shimanos Ultegra Di2 Disc schlägt mit 6698 Euro zu Buche.

Technische Daten des Test: Storck Aernario Disc

Preis: 6999 Euro
Gewicht: * 6,6 kg
Rahmengewicht: 977 g
Gabelgewicht: 419 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 47/51/55/59/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 55 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Sram Red 22 Disc, 11–25
Kurbelsatz: Sram Red, 50/34
Bremse: Sram Red Disc
Laufräder: DT Swiss Spline 23 Disc
Reifen: Schwalbe Ultremo ZX, 23
Vorbau: Storck ST115
Lenker: RBC220
Sattel: Selle Italia SLR
Sattelstütze: Storck Carbon

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale

Profil und Messwerte

Geometrie


Storck Aernario Disc (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder Foto: Christian Lampe

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder

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Storck Aernario Disc (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten