Rennräder im Test

Testbericht: Storck Aernario Disc (Modelljahr 2015)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Storck Aernario Disc
Das teure Storck Aernario Disc erreicht Bestwerte bei der Rahmensteifigkeit und folgt entsprechend direkt – sportliche Langstreckenfahrer sind hier bestens bedient.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • nur wenig Reifenfreiheit

Testurteil

Testurteil sehr gut
Loading  

Testurteil: Sehr gut (80 Punkte)
Rahmennote: Gut

Typisch Storck: Das Storck Aernario Disc sammelt in diesem Vergleich Bestwerte bei den Steifigkeiten. Angesichts des sagenhaft steifen Lenkkopfbereichs überrascht es kaum, dass die Front kaum Federungskomfort bietet.

Auf der Straße interessiert das kaum noch, denn das Storck Aernario Disc besticht mit sehr sportlichem Charakter, der Fahrer nimmt gestreckt und mit gemäßigter Sattelüberhöhung Platz. Am Berg und bei Sprints hat das Storck Aernario Disc deshalb oft die Nase vorn, durch den eher kurzen Radstand folgt es präzise und direkt.

Anspruchsvolle Marathonisti sind begeistert. Was auffiel: Storck bestückt das Testrad mit 23er-Reifen, schon gemäßigt breite 25er laufen sehr dicht am Sitzrohr.

Technische Daten des Storck Aernario Disc (Modelljahr 2015)

Preis: 5398 Euro
Gewicht: * 7,7 kg
Rahmengewicht: 1097 g
Gabelgewicht: 465 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 47/51/55/57/59/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 57 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano BR-R785
Laufräder: DT Swiss R 23 Spline db
Reifen: Schwalbe One, 23
Vorbau: Storck ST 115
Lenker: RBC 180
Sattel: S. Italia SLS
Sattelstütze: Storck MLP 135

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Messwerte

Geometrie

Fazit

Das teure Storck Aernario Disc erreicht Bestwerte bei der Rahmensteifigkeit und folgt entsprechend direkt – sportliche Langstreckenfahrer sind hier bestens bedient.

31.03.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2015