Rennräder im Test

Testbericht: Stevens Vapor (Modelljahr 2014)


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Foto: Benjamin Hahn

 

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Crosser im Einzeltest
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Crosser im Einzeltest
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Crosser im Einzeltest
Foto: Christian Lampe
Im zweiten Jahr hat das Stevens Vapor nichts von seiner Vielseitigkeit verloren.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • ob Gelände, Training oder Straße – das Vapor punktet in jeder Disziplin
  • durch sehr gute Ausstattung vergleichsweise leicht

Was uns nicht gefällt

  • am Heck recht hart

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Als die Konkurrenz anfing, über Scheibenbremsen nachzudenken, war das Vapor schon längst mit Discs unterwegs. Im zweiten Modelljahr hat das Rahmen-Gabel-Set nun etwas Gewicht abgespeckt, dabei aber nichts von seinen Stärken verloren.

In leicht gestreckter Sitzposition untergebracht, fühlt sich jeder Rennradfahrer sofort wohl auf dem Vapor, die gelassene Laufruhe und die präzise Lenkung tragen ihren Teil dazu bei.

Damit zeigt das Stevens in Perfektion, wie ein moderner Crosser fahren sollte: Klar, stehen hier satter Vortrieb und direktes Handling im Vordergrund – das Vapor ist für die Rennstrecke gemacht. Doch anders als bei früheren Querfeldein-Rädern üblich, rücken etwas mehr Oberrohrlänge und die ausgeprägte Laufruhe das Vapor in größere Nähe zum Rennrad – so fühlen sich Neulinge auf ihrem neuen Untersatz sofort vertraut und sicher. Die kräftigen Scheibenbremsen und die sehr griffigen Racing-Ralph-Reifen von Schwalbe bringen Sicherheit – und verschaffen Rennfahrern die gewünschten Vorteile bei der Sekundenjagd.

Kritikpunkte: fehlende Schutzbleche und zu wenig Komfort am Heck

Doch das Vapor überzeugt eben auch abseits schmaler Pfade – auf Schotter und Asphalt – als gelassener Winter-Tourer für Vielfahrer oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Schade, dass dafür die Ösen für die Schutzblechmontage fehlen. Auf der Straße, mit schmalerer Slick-Bereifung, wünscht man sich zudem mehr Komfort am Heck durch eine besser federnde Carbon-Sattelstütze.

Das war’s aber auch schon mit der Kritik: Mit kompletter Ultegra-Ausstattung, sehr leichten und stabilen Laufrädern und alltagstauglichen Anbauteilen sammelt Stevens weitere Pluspunkte. Unterm Strich ist der unter 9 Kilo schwere Alleskönner immer ein Siegertyp – egal ob für Rennfahrer, als Winterpartner oder gleich fürs ganze Jahr!

Technische Daten des Test: Stevens Vapor

Preis: 1.799,00 Euro
Gewicht: * 8.800 g
Rahmengewicht: 1.692 g
Gabelgewicht: 475 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 58 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano FC-6800, 46/36
Bremse: Shimano BR-CX 75
Laufräder: Oxygen Scorpo SL-D
Reifen: Schwalbe Racing Ralph, 33
Vorbau: Oxygen Scorpo
Lenker: Oxygen Scorpo
Sattel: Oxygen Cyrrius
Sattelstütze: Oxygen Scorpo

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie


Stevens Vapor (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

8 Cross-Rennräder im Einzeltest Foto: Christian Lampe

8 Cross-Rennräder im Einzeltest

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Crosser. Erfreulich: Die vielseitigen Rennräder im RoadBIKE-Test überzeugen nicht nur mit Querfeldein-Qualitäten.


Stevens Vapor (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten

17.12.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013