Rennräder im Test

Testbericht: Stevens Supreme Disc (Modelljahr 2014)

RoadBIKE 2014er Rennräder Stevens Supreme Disc
Foto: Benjamin Hahn
Alu-Rahmen von Stevens sind mittlerweile für ihre Qualität bekannt, die Fahreigenschaften der Stevens-Renner überzeugen absolut – eine Scheibenbremse rundet diese Stärken bestens ab.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • perfekter Alleskönner: laufruhig und trotzdem präzise und willig
  • gemessen am Preis gute Scheibenbremsanlage

Was uns nicht gefällt

  • zu wenig Reifenfreiheit an der Umwerfer-Klemmschelle

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Denn bei allen Zweifeln in puncto Mehrgewicht und technischen Detailfragen: Die Sicherheit steigt durch Scheibenbremsen fraglos, schön, dass Stevens mit dem neuen Supreme Disc ein bezahlbares Modell auf die Straße schickt.

Zwar montieren die Hamburger nur eine mechanische Scheibenbremse von Shimano, doch im Vergleich zur Felgenbremse bringt auch dieser günstige Silberling spürbar mehr Bremskraft. Besonders bei den Testfahrten auf regennassen Straßen überzeugte das Bremssystem des Supreme Disc. Vielfahrer sollten unbedingt mal eine Runde damit drehen! Wer häufig mit dem Rennrad unterwegs ist, lässt sich vom Supreme schnell auf ganzer Linie überzeugen: Mit der Stevens-typischen Gelassenheit vereint es Laufruhe und sicheres Handling mit deutlich ausgeprägtem Sportsgeist. Das Rad wirkt erstaunlich leichtfüßig und antrittsstark – hier machen sich die stabilen und dennoch recht leichten Laufräder positiv bemerkbar. Im Zusammenspiel mit einer kompletten Ultegra-Gruppe und dem technisch sehr gut gemachten, nicht zu schweren Rahmen-Gabel-Set schnürt Stevens hier ein tolles Gesamtpaket.

Fotostrecke: Neue Rennräder für 2014 im Test: Stevens Supreme Disc

4 Bilder
RoadBIKE 2014er Rennräder Stevens Supreme Disc Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE 2014er Rennräder Stevens Supreme Disc Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE 2014er Rennräder Stevens Supreme Disc Foto: Benjamin Hahn

Allerdings brachte der Testalltag auch Schwächen ans Licht: Die Alu-Sattelstütze bietet keinen spürbaren Federungskomfort, der dünne Alu-Lenker wirkt im Vergleich zu einem ergonomisch geformten Modell etwas altbacken – doch das ist Geschmackssache. Schwerwiegender ist die zu knappe Reifenfreiheit an der Umwerfer-Klemmschelle: Der 25er-Reifen baut auf der breiten Disc-Felge recht voluminös und lässt nur noch einen hauchdünnen Spalt. Um verklemmte Steinchen zu vermeiden, sollte besser ein 23er montiert werden. Hier muss Stevens nacharbeiten – dann ist das Supreme ein heißer Tipp für preisbewusste Vielfahrer.

Technische Daten des Test: Stevens Supreme Disc

Preis: 1799 Euro
Gewicht: * 8,6 kg
Rahmengewicht: 1565 g
Gabelgewicht: 443 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano BR-CX77 Disc
Laufräder: Oxygen Scorpo SL-D
Reifen: Schwalbe One, 25
Vorbau: Oxygen Scorpo
Lenker: Oxygen Scorpo
Sattel: Oxygen Scorpo
Sattelstütze: Oxygen Scorpo

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale

Profil und Messwerte

Geometrie


Stevens Supreme Disc (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder Foto: Christian Lampe

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder

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Stevens Supreme Disc (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten