Rennräder im Test

Testbericht: Stevens Super Prestige Disc (Modelljahr 2016)


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RoadBIKE Stevens Super Prestige Disc
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1
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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Lagersitz mit Alu-Schale
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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Kettenblatt
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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Fahrbild
Foto: Christian Lampe
Starkes Rahmen-Set, starke Ausstattung, vor allem aber ein mitreißend williger, vertrauenerweckend zuverlässiger Allzweck-Sportler: Das Stevens Super Prestige Disc holte den Weltmeistertitel, fährt aber auch im Rennrad-Alltag weltmeisterlich!
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • williger Sportler mit sehr vielseitigem Charakter auch für Touren
  • leichtes, stabiles Rahmen-Set
  • hochwertige, praxistaugliche Ausstattung

RoadBIKE Logo Testurteil

Testurteil überragend

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Testurteil: Überragend (83 Punkte)
Rahmennote: Gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Stevens muss sich mit dem Stevens Super Prestige Disc trotz Tarnfarbe nicht verstecken – die Lackierung ist eine Hommage an den aktuellen Cross-Weltmeister. Es holte den Titel auf diesem Rahmen-Set – und mit eben dieser Lackierung.

Beweisen muss das Stevens Super Prestige Disc seine Siegermentalität also niemand – beeindruckt hat sie trotzdem alle Testfahrer. Das Stevens Super Prestige Disc fährt sich mitreißend schnell und willig – dabei aber immer beeindruckend angenehm und unaufgeregt. Das liegt an der leicht gestreckten, aber nicht zu extremen Fahrerhaltung und an der sehr ruhigen, aber keinesfalls trägen Lenkung.

Was im Rennen die nötigen Zutaten für schnelle Einsätze im technisch anspruchsvollen Gelände sind, vermittelt Ungeübten viel Sicherheit bei den ersten Geländegängen. Und mit seinem starken Vorwärtsdrang und der hohen Laufruhe ist das Stevens Super Prestige Disc auch für den Alltagseinsatz als vielseitiger Tourer bestens geeignet – wie viele aktuelle Crosser ist das Stevens Super Prestige Disc mehr Rennrad als ausgesprochener Geländesportler.

Damit ist es für alle geeignet, die nicht nur auf breit asphaltierten Straßen unterwegs sind. Als weiteres Argument liefert Stevens ein extrem fahrstabiles, recht leichtes Carbon-Rahmen- Set: Mit seinen hohen Steifigkeiten ist es für jedes Fahrergewicht geeignet. Mit einer besser federnden Sattelstütze würde es allerdings deutlich besser bewertet.

Bis ins Detail überzeugt die übrige Ausstattung: Die hochwertige Ultegra-Gruppe funktioniert unter allen Bedingungen vorbildlich – wer eher Touren im Blick hat, konfiguriert im Baukasten von Stevens aber lieber eine Kompaktkurbel.

Technische Daten des Test: Stevens Super Prestige Disc

Preis: 2999 Euro
Gewicht: 8,6 kg
Rahmengewicht: 1186 g
Gabelgewicht: 407 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11-28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 46/36
Bremse: Shimano BR-RS685
Laufräder: DT Swiss R24 Spline Disc
Reifen: Challenge Grifo, 33
Vorbau: Oxygen Scorpo
Sattel: Oxygen Triton
Sattelstütze: Scorpo Sl Comf.

Profil und Messwerte

Geometrie


Fazit:

Starkes Rahmen-Set, starke Ausstattung, vor allem aber ein mitreißend williger, vertrauenerweckend zuverlässiger Allzweck-Sportler: Das Stevens Super Prestige Disc holte den Weltmeistertitel, fährt aber auch im Rennrad-Alltag weltmeisterlich!

Stevens Super Prestige Disc (Modelljahr 2016) im Vergleichstest


Stevens Super Prestige Disc (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

19.10.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE