Rennräder im Test

Testbericht: Stevens San Remo (Modelljahr 2013)

Foto: Benjamin Hahn Stevens San Remo
Das Stevens ist der Inbegriff eines zuverlässigen, berechenbaren Tourers – und damit ideal für Einsteiger. Doch die schweren Laufräder und Anbauteile drücken aufs Gewicht, deshalb nur „gut“.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Laufräder spürbar schwer
  • hohes Gesamtgewicht

Testurteil

Testurteil gut
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Stevens steht für solide und zuverlässige Räder – da macht das San Remo keine Ausnahme. Passend zur Zielgruppe erlaubt es Einsteigern eine komfortable Position und folgt traumwandlerisch sicher.

Die ausgeprägte Laufruhe bringt Unerfahrenen Sicherheit und motiviert sie zur schnelleren Gangart. Besonders auf schnellen Abfahrten spielt das stets berechenbare
Stevens seine Trümpfe aus. Über wellige Passagen rollt es gelassen – nur am Berg und bei Sprints bremsen die schwersten Laufräder im Testfeld den Vorwärtsdrang spürbar.

Wie Felt und Giant bestückt Stevens das Testrad mit Shimanos Tiagra-Gruppe – funktional sind die Unterschiede zur teureren 105 nicht gravierend, beim Gewicht durchaus: Stevens schickt das mit Abstand schwerste Rad in den Test, zu viel für ein „Sehr Gut“.

Technische Daten des Test: Stevens San Remo

Preis: 999 Euro
Gewicht: 9700 g
Rahmengewicht: 1784 g
Gabelgewicht: 684 g
Rahmenhöhen: 49/52/55/58/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 58 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Vertriebsweg: Fachhandel
Schaltgruppe: Shimano Tiagra, 12-28
Kurbelsatz: Shimano Tiagra, 50/39/30
Bremse: Shimano Tiagra
Laufräder: Shimano Tiagra/Ryde Flyer
Reifen: Schwalbe Durano S, 23
Vorbau: Oxygen Driver
Lenker: Oxygen Driver
Sattel: Oxygen Cyrus
Sattelstütze: Driver, Alu

Profil und Messwerte (zu den Messwerten: Werte im „grünen Bereich“ sind ideal für jedes Fahrergewicht.)

Geometrie

Fazit

Das Stevens ist der Inbegriff eines zuverlässigen, berechenbaren Tourers – und damit ideal für Einsteiger. Doch die schweren Laufräder und Anbauteile drücken aufs Gewicht, deshalb nur „gut“.

20.08.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013