Rennräder im Test

Testbericht: Stevens Aspin

Foto: Daniel Geiger Stevens Aspin
Dank seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses bekommt das sportliche Tourenrennrad einen RoadBIKE-Kauftipp.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Kauftipp Testurteil sehr gut
Loading  

Lobend erwähnt werden muss aber auch die hervorragende Montagequalität. Am Testrad waren Lagerbereiche und Sitzrohr sauber nachgearbeitet, die Züge perfekt abgelängt – nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Auf der Straße gefällt das Aspin mit hanseatischer Gelassenheit. Mit leicht gestreckter Sitzposition und deutlich vernehmbarem Vorwärtsdrang punktet es bei sportlichen Touren und auch in den Bergen. Allerdings erst, nachdem der serienmäßig montierte, zu hohe Konusspacer gegen einen flacheren getauscht wurde – dann passte die Sattelüberhöhung.

So schnitt Stevens Aspin im Vergleichstest ab

Technische Daten des Test: Stevens Aspin

Preis: 1399 Euro
Gewicht: 8450 g
Rahmengewicht: 1498 g
Gabelgewicht: 578 g
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 12-25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 52/39/30
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Aksium Race
Reifen: Continental Ultra Race, 23 mm
Gabel: Carbon T-Blade
Gabelmaterial: Carbon/Alu
Steuersatz: Stevens, integriert
Vorbau: Oxygen Scorpo
Lenker: Oxygen Driver
Sattel: Oxygen Cyrius Protect
Sattelstütze: Oxygen Driver

*0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Fazit

Gute Ausstattung, tolle Verarbeitung und ruhige, aber sportliche Fahreigenschaften machen das Aspin zum heißen Tipp für Tourenfahrer.

16.05.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2008