Rennräder im Test

Testbericht: Specialized Venge Expert (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Aero-Renner Specialized Venge Expert
Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Das Venge punktet mit seinen Rollereigenschaften und zeigt sich als überzeugender Sportler. Das Heck ist jedoch zu hart und der Lenkkopf zu weich für ein Spitzenrad.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • extrem hart an Heck und Front
  • mäßig steif im Lenkkopfbereich

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut/62 Punkte

Das Specialized Venge Expert ist ein häufig gefahrenes Modell im Profi-Zirkus. Sowohl auf der Straße – etwa als Arbeitsgerät von Mark Cavendish – wie auch auf der olympischen Triathlon-Distanz, wo zum Beispiel Jan Frodeno mit dem Specialized Venge Expert auf Medaillenjagd ging. Der Grund ist in beiden Fällen der gleiche: Das Rad ist voll auf Geschwindigkeit ausgelegt, beschleunigt rasant und hält das Tempo in beeindruckender Manier. Seine Sattelstütze lässt sich drehen, was einen Sitzwinkel von 74 Grad bedeutet und Triathleten freut. Allerdings teilt das Specialized Venge Expert das Schicksal vieler Aero-Renner mit schlanken Rahmenprofilen: Es ist weich im Lenkkopf und bietet praktisch keinen Federungskomfort.

Technische Daten des Test: Specialized Venge Expert

Preis: 3599 Euro
Gewicht: * 7,47 kg
Rahmengewicht: 1135 g
Gabelgewicht: 398 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: FSA SL-K, 52/36
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Roval Rapide SL 35
Reifen: Specialized Turbo Pro, 23
Vorbau: Specialized
Lenker: Specialized (Alu)
Sattel: Specialized Romin Evo
Sattelstütze: Specialized

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie

Fazit

Das Specialized Venge Expert punktet mit seinen Rollereigenschaften und zeigt sich als überzeugender Sportler. Das Heck ist jedoch zu hart und der Lenkkopf zu weich für ein Spitzenrad.

15.04.2014
Autor: Nils Flieshardt
© RoadBIKE
Ausgabe /2014