Rennräder im Test

Testbericht: Specialized Tarmac Comp (Modelljahr 2016)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Specialized Tarmac Comp

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Der steife Rahmen des Specialized Tarmac Comp gefällt Rennfahrern und Sprintern mit knackigem Handling, die schweren Laufräder bremsen den Sportler aber spürbar aus.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Laufräder zu schwer

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut (56 Punkte)
Rahmennote: Gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Zwar drehte auch Specialized an der Preisschraube (200 Euro mehr als 2015), dennoch ist das Specialized Tarmac Comp noch recht fair kalkuliert – auch im Vergleich zum Wettbewerb.

Vor allem das Rahmen-Set überzeugt mit hervorragenden Steifigkeiten: In der günstigsten Version ist das Specialized Tarmac Comp allerdings ziemlich schwer (Set: 1766 Gramm), doch die satten Steifigkeitswerte und die knackige Fahrerhaltung machen das Specialized Tarmac Comp zum starken Sportler, der auf Etappenrennen wie bei Kriterien überzeugt.

Durch den nur 100 mm langen Vorbau gerät die Fahrerhaltung allerdings sehr gedrungen. Und die schweren Laufräder zügeln den Vorwärtsdrang spürbar. Das kostet Punkte.

Technische Daten des Test: Specialized Tarmac Comp

Preis: 2799 Euro
Gewicht: 8,0 kg
Rahmengewicht: 1251 g
Gabelgewicht: 425 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Praxis Works, 50/36
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Fulcrum Racing S Four
Reifen: Specialized Turbo Pro, 23
Vorbau: Specialized Comp
Sattel: Specialized Toupe
Sattelstütze: Specialized Comp

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

Geometrie

Fazit

Der steife Rahmen des Specialized Tarmac Comp gefällt Rennfahrern und Sprintern mit knackigem Handling, die schweren Laufräder bremsen den Sportler aber spürbar aus.

15.04.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE