Rennräder im Test

Testbericht: Specialized Diverge Comp (Modelljahr 2017)


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Der große Crosser und Gravel Test
Foto: Benjamin Hahn

 

Der große Crosser und Gravel Test
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Der große Crosser und Gravel Test
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Der große Crosser und Gravel Test
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Das teure Specialized Diverge Comp ist nah am Touren-Rennrad, daher sehr schnell und lebendig, hat aber Potenzial für Ausflüge auf Waldwegen – der hohe Komfort gefällt Vielfahrern.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Touren-Rennrad mit Potenzial für feste Wald- und Schotterwege
  • sehr komfortables Rahmen-Set

Was uns nicht gefällt

  • recht teuer
  • in den Hinterbau passen nur spezielle SCS-(Short Chainstay-) Naben

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Testurteil sehr gut

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Testurteil: Sehr Gut (79 Punkte)
Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: 7 Millimeter – nicht viel, sollte man meinen. Doch beim Diverge machen sie einen großen Unterschied: Die montierten Reifen sind rund 7 Millimeter schmaler als bei Crossern oder Gravel-Rädern üblich. 28 statt 35 Millimeter, das bedeutet im direkten Vergleich Welten.

Das Diverge fährt sich wie ein modernes Touren-Rennrad: Mit ausgeprägtem Geradeauslauf, aber unmissverständlich direkt im Antritt und bei Richtungswechseln. Dazu passt die Fahrerposition: Die ist identisch zu der auf Specializeds Dauerläufer Roubaix. Man sitzt ohne zu starke Sattelüberhöhung, aber mit leichter Streckung und sehr zentral. So hat man immer alles im Griff, lange Touren bleiben angenehm.

Dazu passt der sensationell hohe Federungskomfort des Diverge. Größter Unterschied zum Roubaix: der längere Radstand. Er bringt sichere Laufruhe auch auf rauem Asphalt oder festem Schotter. In gröberem Geläuf fühlt sich das Diverge aber holpriger an als Gravel-Räder mit dickeren Reifen. Wer möchte, kann bis 32 mm breite Pneus nachrüsten. Gut: Das Rahmen-Set hat Befestigungsösen für Schutzbleche.

Speziell ist die sehr bergtaugliche Übersetzung mit 48/32er-Kettenblatt. Und da Specialized auf kurze Kettenstreben setzt, passen nur spezielle SCS-Naben! Sonst ist die Ausstattung funktional, gemessen am Preis dürfte man aber etwas hochwertigere Teile erwarten.

Technische Daten des Test: Specialized Diverge Comp

Preis: 3199 Euro
Rahmengewicht: 1238 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–32
Kurbelsatz: Shimano 105, 48/32
Bremse: Shimano BR-785 Disc, 160
Laufräder: DT Swiss R460 Disc
Reifen: Specialized Roubaix Pro, 28
Vorbau: Specialized 3D
Lenker: Specialized Shallow
Sattel: Specialized Phenom
Sattelstütze: Specialized CG-R

Profil:

Geometriedaten:


Fazit:

Das teure Diverge ist nah am Touren-Rennrad, daher sehr schnell und lebendig, hat aber Potenzial für Ausflüge auf Waldwegen – der hohe Komfort gefällt Vielfahrern.

Specialized Diverge Comp (Modelljahr 2017) im Vergleichstest


Specialized Diverge Comp (Modelljahr 2017) im Vergleich mit anderen Produkten

19.10.2016
© RoadBIKE
Ausgabe /2016