Rennräder im Test

Testbericht: Simplon Pride

Foto: Daniel Geiger & Björn Hänssler Simplon Pride
Das Simplon Pride verdient sich seinen Kauftipp mit Spitzentechnologie zum fairen Preis.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Schwache Dämpfung

Testurteil

Kauftipp Testurteil sehr gut
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Wie beim 400 Euro teureren Top-Rahmen Pavo verwenden die Vorarlberger Carbon-Querstege in Rahmen und Gabel, die für hohe Steifigkeiten sorgen sollen. Das funktioniert, wie die hervorragenden Messwerte belegen. Zusammen mit den sehr steifen Laufrädern von Campagnolo resultiert das auf der Straße in einer unglaublich agilen und präzisen Lenkung, auf Antritte reagiert der rote Blitz raketenartig. Sportliche Fahrer schließen den italienisch aufgebauten Renner sofort ins Herz. Tourenfahrer dagegen würden sich über ein wenig mehr Vibrationsdämpfung freuen. Die Ausstattung lässt sich im Baukasten individuell konfigurieren, beim Testrad stimmt sie bis ins Detail.
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Technische Daten des Test: Simplon Pride

Preis: 2969 Euro
Gewicht: 7200 g
Rahmengewicht: 1069 g
Gabelgewicht: 404 g
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Campagnolo Centaur 2x10, 12-25
Kurbelsatz: Campagnolo Centaur 50/34
Bremse: Campagnolo Centaur
Laufräder: Campagnolo Scirocco
Reifen: Schwalbe Ultremo, 23 mm
Gabel: Simplon S6
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA, integriert
Vorbau: Simplon OXS
Lenker: ITM Vista
Sattel: S.Italia
Sattelstütze: Simplon Carbon Rod

*Die Gewichtsangaben beziehen sich auf das Gesamt-, Rahmen- und Gabelgewicht; das Gesamtgewicht ohne Pedale.

Fazit

Simplons neues Pride überzeugt im Test mit knackiger Lenkung und sattem Vorwärtsdrang. Daneben punktet der sportliche Renner mit schicker Ausstattung, tollen Laufrädern und niedrigem Gesamtgewicht.

11.04.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2008