Rennräder im Test

Testbericht: Simplon Kiaro

Simplon Kiaro
Mit angenehmer Sitzposition, aber sehr direktem Handling und starkem Vorwärtsdrang punktet das leichte Kiaro bei Marathonisti und anspruchsvollen Tourenfahrern. Vergleichbare Produkte im Test

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Testurteil sehr gut

Jeder Simplon-Renner ist ein kompromissloser Sportler – diese Aussage galt bislang für alle Rennräder der Österreicher. Zwar fällt auch das neue Kiaro sofort durch ausgeprägten Vorwärtsdrang und Antrittsstärke auf. Was allerdings ebenfalls auffällt: Dank 18 Zentimeter langem Steuerrohr sitzt der Fahrer deutlich entspannter, als man das von Simplon kennt. Und dieses Alleinstellungsmerkmal im Simplon-Programm macht das Kiaro sowohl für Langstreckenfahrer als auch für alle Tourenfahrer interessant.

Kurz: für alle, die zwar ein schnelles Rad, aber keine Streckbank suchen. Neben seinem Vortrieb behält das Kiaro auch durch seine direkte Lenkung den durchaus sportlichen Charakter. Der Rahmen bietet neben satten Steifigkeiten gute Vibrationsdämpfung, die Ausstattung ist, auch gemessen am Preis, hochwertig und trägt ihren Teil zum niedrigen Gewicht des Kiaro bei.

Technische Daten des Test: Simplon Kiaro

Preis: 4144 Euro
Gewicht: 7280 g
Rahmengewicht: 1123 g
Gabelgewicht: 418 g
Rahmenhöhen: 47/51/55/58/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 55 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra Di2, 12–25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium Elite
Reifen: Schwalbe Ultremo ZX, 23
Gabel: Simplon S7.1
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Acros AiX-26, integriert
Vorbau: Syntace F109
Lenker: Racelite Alu
Sattel: Selle Italia SLR
Sattelstütze: Simplon Mono Carbon, 31,6

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit:

Mit angenehmer Sitzposition, aber sehr direktem Handling und starkem Vorwärtsdrang punktet das leichte Kiaro bei Marathonisti und anspruchsvollen Tourenfahrern.

Simplon Kiaro im Vergleichstest


Simplon Kiaro im Vergleich mit anderen Produkten

24.04.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2012