Rennräder im Test

Testbericht: Scott Speedster S10 (Modelljahr 2012)

Foto: Benjamin Hahn Scott Speedster S10
Das Speedster gefällt auf Anhieb, macht es doch zuverlässig genau das, was der Fahrer erwartet. Nur Gewicht und Ausstattung kosten Punkte.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
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Die Scott-Macher haben einfach ein Händchen, wenn es darum geht, überzeugende Räder zu bauen. Für das Speedster gilt: Draufsetzen und alles geben!

Der Fahrer fasst sofort blindes Vertrauen in den vortriebsstarken Tourer. Die leicht gestreckte, zentrale Sitzposition sorgt für direktes Handling, die präzise Lenkung, gepaart mit viel Laufruhe bei hohem Tempo, macht das Scott zum treuen Begleiter in jeder Si­tua­tion.

Trotz der schwersten Laufräder im Test lässt sich das S10 auch am Berg ordentlich beschleunigen und hat sogar das Zeug zum Marathon-Rad. Wären da, neben den Laufrädern, nicht das hohe Gesamtgewicht und Details wie der zu dünne, harte Lenker, würde das Speedster gar um einen Kauftipp mitfahren.

Technische Daten des Test: Scott Speedster S10 (Modelljahr 2012)

Preis: 1.499 Euro
Gewicht: 8.580 g
Rahmengewicht: 1.464 g
Gabelgewicht: 603 g
Rahmenhöhen: 47/49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11-28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano BR-R 561
Laufräder: Alex Race 28 Aero Profile
Reifen: Continental Ultra Sport, 23
Gabel: Scott Speedster
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Ritchey, integriert
Vorbau: Scott Road Pilot Pro
Lenker: Scott Road Pilot Pro
Sattel: Scott Road Team
Sattelstütze: Scott, Carbon/Aluminium, 31,6

Geometrie

Fazit

Das Speedster gefällt auf Anhieb, macht es doch zuverlässig genau das, was der Fahrer erwartet. Nur Gewicht und Ausstattung kosten Punkte.

12.07.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2012