Rennräder im Test

Testbericht: Scott Speedster S10

Scott Speedster S10
Foto: Benjamin Hahn
Mit hoher Laufruhe und viel Sicherheit verwöhnt der Scott-Tourer – nur die schwachen Bremsen und die schweren Laufräder kosten Punkte.
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Testurteil gut

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Die „großen” Marken haben es in dieser preisaggressiven Klasse schwer, viele schickten erst gar kein Rad zum Test – Scott traute sich. Und das Speedster weiß durchaus zu gefallen: In leicht gestreckter Sitzposition nimmt der Fahrer Platz, die ausgeprägte Laufruhe macht das Alu-Rad zum entspannten Tourenbegleiter. Sicher folgt es der Spur und spricht präzise auf Richtungswechsel an – auch Unerfahrene brechen damit auf schnellen Abfahrten Geschwindigkeitsrekorde.

Beim Beschleunigen bremsen die schweren Laufräder den Vorwärtsdrang dagegen spürbar aus. Schade auch, dass Scott an der Ultegra-Gruppe den Rotstift ausgerechnet bei den Bremsen ansetzt: Shimanos BR-R550 fehlt es an Biss und Dosierbarkeit.

Technische Daten des Test: Scott Speedster S10

Preis: 1799 Euro
Gewicht: 8610 g
Rahmengewicht: 1464 g
Gabelgewicht: 000 g
Rahmenhöhen: XXS/XS/S/M/L/XL/XXL
Getestete Rahmenhöhe: L
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11-28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano BR-R550
Laufräder: Scott/Alex Race 28 Aero Profile
Reifen: Continental Ultra Sport, 23
Gabel: Scott
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA, integriert
Vorbau: Scott Pilot Pro
Lenker: Scott Pilot Pro
Sattel: Scott Road Team
Sattelstütze: Scott Carbon, 31,6

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.


Fazit:

Mit hoher Laufruhe und viel Sicherheit verwöhnt der Scott-Tourer – nur die schwachen Bremsen und die schweren Laufräder kosten Punkte.

Scott Speedster S10 im Vergleichstest


Scott Speedster S10 im Vergleich mit anderen Produkten

21.09.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011