Rennräder im Test

Testbericht: Scott Speedster 10 (Modelljahr 2013)

Foto: Benjamin Hahn Scott Speedster 10

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Dank hoher Laufruhe und berechenbarem Fahrverhalten überzeugt das angenehme Speedster vor allem Tourer und Einsteiger. Leider ist das gut ausgestattete Rad insgesamt zu schwer geraten.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Gesamtgewicht durch Laufräder und Rahmen-Set zu hoch

Testurteil

Testurteil gut
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Scotts neuer Alu-Rahmen macht eine gute Figur: Die Rohrquerschnitte erinnern an das aerodynamisch optimierte Foil. Die hochwertige Ultegra-Ausstattung (außer den Bremsen) gefällt nicht minder. Auf der Straße bleibt das gute Gefühl: Der Fahrer sitzt leicht gestreckt, aber mit mäßiger Sattelüberhöhung – optimal für Touren und viele Stunden im Sattel.

Auch die hohe Laufruhe und die präzise Lenkung gefallen Tourern sofort: Das Speedster folgt zuverlässig, rollt angenehm über wellige Passagen, auf Abfahrten flößt es Vertrauen ein. An Anstiegen wirkt das Scott aber zurückhaltender als die Konkurrenz – hier machen sich die massigen Laufräder und das zu schwere Rahmen-Set bemerkbar. Zwar liegen die Steifigkeiten auf höchstem Niveau, das Gesamtgewicht leider auch: 8,9 Kilo.

Technische Daten des Test: Scott Speedster 10

Preis: 1599 Euro
Gewicht: 8890 g
Rahmengewicht: 1581 g
Gabelgewicht: 728 g
Rahmenhöhen: 47/49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Vertriebsweg: Fachhandel
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11-27
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano BR-R561
Laufräder: Shimano R-501
Reifen: Schwalbe Lugano, 23
Vorbau: Syncros FF2.0
Lenker: RR2.0
Sattel: Syncros RR2.5
Sattelstütze: R1.4

Profil und Messwerte (zu den Messwerten: Werte im „grünen Bereich“ sind ideal für jedes Fahrergewicht.)

Geometrie

Fazit

Dank hoher Laufruhe und berechenbarem Fahrverhalten überzeugt das angenehme Speedster vor allem Tourer und Einsteiger. Leider ist das gut ausgestattete Rad insgesamt zu schwer geraten.

12.08.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013