Rennräder im Test

Testbericht: Scott Solace 30 (Modelljahr 2015)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Scott Solace 30
Das willige Scott Solace 30 ist Marathonisti auf den Leib geschneidert. Es kann alles, der leichte Rahmen federt gut. Einzige Kritik: Die günstigen Laufräder sind recht schwer.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • günstige, schwere Laufräder

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut (67 Punkte)
Rahmennote: Sehr gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Scotts Solace ist eines der besten Rahmen-Gabel-Sets im Tourenbereich.

Diesen Trumpf kann auch das günstigste Solace-Modell (Scott Solace 30) ausspielen: Der leicht gestreckt sitzende Fahrer profitiert vom direkten Handling – das Scott Solace 30 ist sportlicher als die meisten Mitbewerber im Test und für Marathons und harte Alpentouren wie geschaffen.

Der Komfortaspekt steht eher im Hintergrund: Zwar federt der Rahmen effektiv und man sitzt mit nicht zu starker Sattelüberhöhung, das alles bremst aber nicht den klaren Vorwärtsdrang aus. Was das Scott Solace 30 am Berg bremst: Die günstigen, recht schweren Laufräder – der einzige Kritikpunkt an diesem Supertourer.

Technische Daten des Scott Solace 30 (Modelljahr 2015)

Preis: 1999 Euro
Gewicht: 8,3 kg
Rahmengewicht: 1060 g
Gabelgewicht: 371 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 47/49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–32
Kurbelsatz: Shimano FC-RS500, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Shimano WH-RS11
Reifen: Schwalbe Durano, 25
Vorbau: Syncros FL2.0
Lenker: Syncros RR2.0
Sattel: Syncros FL2.5
Sattelstütze: Syncros FL1.2 Carbon

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte

Geometrie

Fazit

Das willige Scott Solace 30 ist Marathonisti auf den Leib geschneidert. Es kann alles, der leichte Rahmen federt gut. Einzige Kritik: Die günstigen Laufräder sind recht schwer.

21.08.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE