Rennräder im Test

Testbericht: Scott CR1 Pro

Foto: Benjamin Hahn Scott CR1 Pro
Das leichte CR1 eignet sich perfekt für harte Marathons und Etappen­einsätze – das teure Rad dürfte aber in Details besser ausgestattet sein.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
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Das CR1 steht archetypisch für die noch junge Klasse der sportlichen Marathonräder: Trotz langstreckentauglich-komfortabler Sitzposition und voll auf Laufruhe ausgelegter Lenkgeometrie reagiert es temperamentvoll auf jede Tempoverschärfung, von seinem Fahrer fordert es regelrecht ein konstant hohes Tempo. Gepaart mit dem sehr guten Dämpfungskomfort, den der in diesem Vergleich überdurchschnittlich gute Rahmen bietet, ist das CR1 wie gemacht für harte Marathon- oder alpine Einsätze. Bei Details, wie dem zu harten Lenker und den schmalen 23er-Reifen, führt Scott sein Konzept aber nicht konsequent zu Ende. Trotz hohem Preis und kleineren Ausstattungsschwächen noch „Sehr Gut“.

Technische Daten des Test: Scott CR1 Pro

Preis: 2799 Euro
Gewicht: 7320 g
Rahmengewicht: 1050 g
Gabelgewicht: 406 g
Rahmenhöhen: 47/49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium Elite
Reifen: Continental Ultra Race, 23
Gabel: Scott CR1 HMF-Net
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Ritchey, integriert
Vorbau: Scott Road Pilot Pro OS
Lenker: Scott Road Pilot Pro OS
Sattel: Selle Italia X1
Sattelstütze: Ritchey Pro Carbon, 31,6

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Das leichte CR1 eignet sich perfekt für harte Marathons und Etappen­einsätze – das teure Rad dürfte aber in Details besser ausgestattet sein.

08.06.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2012