Rennräder im Test

Testbericht: Rose Cross Pro RS 3000 (Modelljahr 2014)


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Foto: Benjamin Hahn

 

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Crosser im Einzeltest
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Crosser im Einzeltest
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Crosser im Einzeltest
Foto: Christian Lampe
Quirlig und willig begeistert das Rose Cross Pro RS 3000 jeden echten Cross-Rennfahrer.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • sehr stabiler, äußerst präzise folgender Crosser
  • mitreißender Sportsgeist
  • sehr gute Ausstattung

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Ganz "klassisch" startet Rose in diesen Test – mit einem Rad mit Cantilever-Bremsen. Schon erstaunlich, dass diese Tatsache 2013 Erwähnung verdient – noch vor 2 Jahren waren Felgenbremsen an Crossern Standard. Der Vorteil lässt sich an folgenden Zahlen ablesen: Preis und Gewicht.

Mit 1.590 Euro kostet das Rose rund 100 Euro weniger als der fast identisch bestückte Crosser vom Mitbewerber Canyon, zudem wiegt das Rose rund 300 Gramm weniger. Dabei ist das Rahmen-Gabel-Set des Cross Pro RS mit seinen 2.250 Gramm noch nicht einmal ein Leichtgewicht.

Dafür überzeugen die Steifigkeiten – von Rahmen und Laufrädern: Alle Bauteile sind so dimensioniert, dass sie auch schwersten Fahrern problemlos zu empfehlen sind. Diese Stabilität ist auch sofort zu spüren: Dank mitreißendem Vorwärtsdrang und messerscharfem Handling überzeugt das Rose mit einer Direktheit, die so eher von reinrassigen Straßen-Sportlern zu erwarten wäre.

Wirbelwind-Crosser, der aber auch Einsteigern Freude bereitet

Die kompakte Haltung, die der Fahrer auf dem Cross Pro RS einnimmt, und die lebendige Lenkung unterstreichen den lebendigen Auftritt des willigen Sportlers noch. Damit entspricht das Rose eher dem klassischen Querfeldein-Wirbelwind als dem amerikanisch geprägten Crosser mit großer Nähe zum Rennrad. Rennfahrern gefällt das, besonders auf kurvigen Rennstrecken zeigt das Rose gern, was es kann – und verlangt seinem Fahrer konstant hohen Druck ab.

Aber auch Einsteiger überfordert das Cross Pro RS nicht: Bei aller Direktheit reagiert es nie über oder verhält sich unerwartet. Die hervorragende Bereifung (Schwalbe Racing Ralph) bietet auf jedem Untergrund sicheren Halt, trotzdem rollen die grobstolligen Pneus sehr ordentlich ab.

Einzig bei den Bremsen gab es Grund zur Kritik: Nur mit stark schräg gestellten Belägen ließ sich Quietschen des vorderen Stoppers vermeiden. Die Bremskraft geht für Cantis dagegen in Ordnung. Wer keine Rennen fährt, sollte sich aber auf jeden Fall den Disc-Crosser Cross Pro DX im Rose-Programm etwas genauer anschauen ...

Technische Daten des Test: Rose Cross Pro RS 3000

Preis: 1.590,00 Euro
Gewicht: * 8500 g
Rahmengewicht: 1.612 g
Gabelgewicht: 512 g
Vertriebsweg: Versandhandel
Rahmenhöhen: 52/54/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 12–25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano CX-70
Laufräder: DT Swiss RS1550
Reifen: Schwalbe Racing Ralph, 33
Vorbau: Ritchey WCS
Lenker: Ritchey WCS
Sattel: Fizik
Sattelstütze: Fizik

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie


Rose Cross Pro RS 3000 (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

8 Cross-Rennräder im Einzeltest Foto: Christian Lampe

8 Cross-Rennräder im Einzeltest

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Rose Cross Pro RS 3000 (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten

17.12.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013