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Rennräder im Test
Testbericht: Rocky Mountain Solo 90 RSL
Sitzkomfort, Laufruhe und Vortrieb sind Tourenfahrern auf den Leib geschnitten, allerdings sorgt der weiche Lenkkopf des recht schweren Rahmens für eine ungenaue Lenkung.
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Das neue Solo soll an diese Tradition anknüpfen und weiß auch gleich auf den ersten Metern zu gefallen. Mit seiner angenehmen, aber nicht zu aufrechten Sitzposition und der vorbildlichen Laufruhe ist das Rocky wie gemacht für lange Touren und RTF. Bei allem Genuss ist das Solo aber keineswegs gemütlich – wer kräftig losfeuern will, wird mit deutlichem Vortrieb belohnt. Bei Bergsprints wird allerdings das leichte Übergewicht spürbar. Schwerer wiegt jedoch eine andere Schwäche, die sich bei jedem zackigen Richtungswechsel bemerkbar macht: Der Lenkkopf des Solo ist deutlich zu weich, was der schlechteste Messwert im Testfeld belegt. Ein Sicherheitsrisiko bedeutet das zwar nie, selbst bei schnellen Abfahrten schaukelt sich der Kanadier nicht auf, doch im Vergleich zu anderen Testrädern wirkt die Lenkung spürbar unpräziser.
Fazit: Sitzkomfort, Laufruhe und Vortrieb sind Tourenfahrern auf den Leib geschnitten, allerdings sorgt der weiche Lenkkopf des recht schweren Rahmens für eine ungenaue Lenkung.
Rocky Mountain Solo 90 RSL im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Rocky Mountain Solo 90 RSL getestet:Cannondale
Cannondale Six Carbon Force
Cucuma
Cucuma Fóia Dura-Ace
Endorfin
Endorfin Carbon SL
Focus
Focus Cayo Team
Haibike
Haibike End Road Plus SL
Lapierre
Lapierre X-Lite II 700
Red Bull
Red Bull Carbon X-Lite 4000
Scott
Scott Addict R3
Simplon
Simplon Pride Ultegra SL
Specialized
Specialized Roubaix Expert SL
Stevens
Stevens SLC Team Ultegra SL




