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Rennräder im Test
Testbericht: Red Bull Carbon X-Lite Oro-8000
Kein anderes Testrad zeigt einen so ungezügelten Vorwärtsdrang – das Red Bull versetzt jeden Rennfahrer in einen Temporausch. Nur weil die Konkurrenz noch leichter ist, reicht es nicht zur Bestnote.
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Rose, das Urgestein aller Rad-Versandhäuser, hat sich über die letzten Jahre hinweg ein klares eigenes Profil erarbeitet. Das Carbon X-Lite Oro steht für den hohen Anspruch der Bocholter. Nur ganz wenige Räder fordern so vehement Tempo von ihrem Fahrer, wenige fliegen so leichtfüßig über Kriteriumskurse. Trotz dieser vollblütigen Renn-Gene gerät die Sitzposition aber nicht zu gedrungen, die Sattelüberhöhung nicht zu extrem. So sammeln sportliche Fahrer auch gern auf langen Etappen etliche Kilometer auf dieser Rakete. Als Manko notierten die Tester nur den recht dünnen und dadurch auf Dauer unangenehmen Alulenker am Testrad. Ein Problem, das sich beim umfangreichen Baukastensystem leicht beheben lässt, aus dem Rose jedes bestellte Rad individuell aufbaut. Warum das Red Bull trotz Bestnoten in den Praxistests nicht unter der absoluten Spitze im Testfeld rangiert, erklärt sich erst beim genauen Sichten der umfangreichen Laborwerte. So bringt der steife Rahmen wie die Gabel etwas mehr Gewicht auf die Waage, das Set wiegt rund 300 Gramm mehr als die Spitzenreiter. Beim Komfort liegt fast das komplette Testfeld vor dem Red Bull. Günstiger bekommt man aber wohl kaum eine derart veritable Rennmaschine mit Di2.
Fazit: Kein anderes Testrad zeigt einen so ungezügelten Vorwärtsdrang – das Red Bull versetzt jeden Rennfahrer in einen Temporausch. Nur weil die Konkurrenz noch leichter ist, reicht es nicht zur Bestnote.
Red Bull Carbon X-Lite Oro-8000 im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Red Bull Carbon X-Lite Oro-8000 getestet:Corratec
Corratec CCT Pro Di2
Cannondale
Cannondale Supersix Hi-Mod Di2
Pinarello
Pinarello Dogma 60.1 Di2
Scott
Scott Addict RC
Storck
Storck Fenomalist Di2
Wilier
Wilier Cento Uno Di2




