Rennräder im Test

Testbericht: Radon Spire Carbon (Modelljahr 2017)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Radon Spire Carbon

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Das pfeilschnelle Radon Spire Carbon ist ein Traum für Kriteriumssportler, die das knackige Handling beherrschen.
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Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut (83 Punkte)

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Das Radon Spire Carbon ist eine ehrliche Haut – dieses Rad will Rennen fahren!

Das macht das Radon Spire Carbon vom ersten Antritt an unmissverständlich klar: Kaum ein Rad im Test beschleunigt so vehement und fordert ständig Tempo, kaum eines lenkt sich so direkt und knackig, auf kaum einem sitzt man so kompakt und mit starker Sattelüberhöhung. Keine Frage: Dieses Rad liebt man, wenn man es beherrschen kann – oder man kommt nicht damit zurecht.

Die Ausstattung ist auf dem Top-Niveau der Versender im Test, Rahmen und Gabel sind aber etwas schwerer, zudem bietet das Radon Spire Carbon keinen Federungskomfort. Kriteriumsbolzern ist das egal, sie wollen genau solch eine Rakete.

Technische Daten des Test: Radon Spire Carbon

Preis: 2199 Euro
Gewicht: 7,5 kg
Rahmengewicht: 1093 g
Gabelgewicht: 375 g
Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette: (ohne Schnellspanner /Steckachse) 2541 g
Vertriebsweg: Versand-/Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 54/56/58/60/63
Getestete Rahmenhöhe: 56
Rahmenmaterial: Carbon
Lenkkopfsteifigkeit: 77 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 107 N/mm
Komfort vorne: 355 N/mm
Komfort hinten: 383 N/mm
Laufradsteifigkeit Vorderrad: 80 N/mm
Laufradsteifigkeit Hinterrrad: 86 N/mm
Schaltgruppe: Shimano Ultegra 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium Elite
Reifen: Mavic Yksion, 25
Vorbau: Syntace F149
Lenker: Syntace 2014
Sattel: Selle Itallia SL
Sattelstütze: Syntace P6

Profil:

Geometrie:

Fazit

Das pfeilschnelle Radon Spire Carbon ist ein Traum für Kriteriumssportler, die das knackige Handling beherrschen. Die Ausstattung ist top, der Preis heiß.

10.04.2017
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2017