Rennräder im Test

Testbericht: Radon Spire Carbon Ultegra (Modelljahr 2016)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Radon Spire Carbon Ultegra

Fotostrecke

Das knallhart kalkulierte Radon Spire Carbon Ultegra begeistert Rennfahrer mit seinem willigen, sehr direkten Charakter, Ärgerlich: Der unterm Tretlager schlecht verlegte Zug.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Schaltzug läuft ohne Führung über die Kurbelwelle

Testurteil

Testurteil sehr gut
Loading  

Testurteil: Sehr gut (78 Punkte)
Rahmennote: Gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Radon = Preishammer. Diese Gleichung geht auch beim Radon Spire Carbon Ultegra auf. Für 2099 Euro gibt’s bei dem Bonner Versender (oder einem der über 80 Stützpunkthändler) eine komplette Ultegra-Gruppe und feine Anbauteile.

Das Rahmen-Set ist gut konstruiert, das Gewicht mit 7,5 Kilo wettkampftauglich. Und genau das will das Radon Spire Carbon Ultegra auch: Wettkampf! Mit sehr kompakter Fahrerpositionierung (der Rahmen in Größe 56 fällt sehr klein aus) und seiner direkten Art begeistert das Radon Spire Carbon Ultegra jeden Kriteriums-Fahrer.

Einziges Manko am Testrad: Der Zug war unter dem Tretlager ohne Führung montiert, er lag in einer Teflon-Hülle direkt auf der Kurbelwelle.

Technische Daten des Test: Radon Spire Carbon Ultegra

Preis: 2099 Euro
Gewicht: 7,5 kg
Rahmengewicht: 1047 g
Gabelgewicht: 377 g
Vertriebsweg: Versandhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 54/56/58/60/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: DT Swiss R32 Spline
Reifen: Schwalbe One, 25
Vorbau: Syntace F149
Lenker: Racelight cdr
Sattel: Syntace P6
Sattelstütze: Selle Italia SL

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

Geometrie

Fazit

Das knallhart kalkulierte Radon Spire Carbon Ultegra begeistert Rennfahrer mit seinem willigen, sehr direkten Charakter, Ärgerlich: Der unterm Tretlager schlecht verlegte Zug.

15.04.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE