Rennräder im Test

Testbericht: Radon R1 4.0 (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn
Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Der Vollblut-Sportler Radon R1 4.0 gefällt geübten Fahrern, die noble Ausstattung ist für den Preis der Hammer – die schlecht gebauten Laufräder kosten Punkte.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Laufräder schlecht zentriert

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut/80 Punkte

Unverändert zum Vorjahr startet der Testsieger der vergangenen Saison von Radon in diesen Test. Und mit kompletter Shimano-105-Gruppe, Mavic-Laufrädern und hochwertigen Anbauteilen nimmt es das deutlich unter 2 Kilo schwere, stabile Rahmen-Gabel-Set immer noch mit jedem Konkurrenten auf.

Auf der Straße gilt das umso mehr: Deutlich sportlicher und direkter als die meisten Einsteiger-Renner fährt das R1 immer vorn mit. Sportliche Fahrer mögen die kompakte Position auf dem zackigen Radon und die messerscharfe Lenkung – Ungeübte überfordert das schnell. Den Weg zur Bestnote verbaut sich Radon selbst: Mit schlecht zentrierten Laufrädern.

Technische Daten des Test: Radon R1 4.0

Preis: 999 Euro
Gewicht: 8,2 kg
Rahmengewicht: 1382 g
Gabelgewicht: 373 g
Vertriebsweg: Fach-/Versandhandel
Rahmenhöhen: 50/53/56/58/60/63 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–25
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Mavic Aksium
Reifen: Mavic Aksion, 25
Vorbau: Syntace F149
Lenker: Racelite
Sattel: Radon
Sattelstütze: RFR

Geometrie

Profil und Messwerte

Fazit

Der Vollblut-Sportler Radon R1 4.0 gefällt geübten Fahrern, die noble Ausstattung ist für den Preis der Hammer – die schlecht gebauten Laufräder kosten Punkte.

30.06.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014