Rennräder im Test

Testbericht: Principia Rule (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn
Mit satter Laufruhe und hohem Sitzkomfort gefällt das Principia bei langen Touren und schnellen Rollerpassagen – Rahmen-Set und Komplettrad sind recht schwer. Soweit unser Rennrad-Test.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • recht schwer
  • Lenker mit 44 cm zu breit

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut/56 Punkte

Ganz unaufgeregt startet die dänische Kultmarke Principia in diesen Vergleich – das Principia Rule präsentiert sich als klassischer Tourensportler. Der Fahrer sitzt leicht gestreckt, aber mit eher geringer Sattelüberhöhung. Passend dazu rollt das Principia Rule gern mit hohem Tempo – im Vordergrund steht der ausgeprägte Geradeauslauf.

Das Vorderrad folgt Lenkbefehlen etwas verhalten, richtig enge Kurven nimmt das Principia Rule eher unwillig – was der eine Nummer zu breite Lenker noch verstärkt. Trotz hochwertiger Ausstattung bringt das Principia Rule 8,0 Kilo auf die Waage – das steife Rahmen-Gabel-Set ist mit über 1,7 Kilo deutlich schwerer als der gute Durchschnitt in diesem Testfeld.

Technische Daten des Test: Principia Rule

Preis: 2399 Euro
Gewicht: * 8,0 kg
Rahmengewicht: 1226 g
Gabelgewicht: 411 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 51/53/55/57/59/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 57 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: DT Swiss Spline R24
Reifen: Schwalbe Durano S, 23
Vorbau: Elit
Lenker: Elit
Sattel: Principia
Sattelstütze: Elit

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie

Fazit

Mit satter Laufruhe und hohem Sitzkomfort gefällt das Principia Rule bei langen Touren und schnellen Rollerpassagen – Rahmen-Set und Komplettrad sind recht schwer.

25.04.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014