Rennräder im Test

Testbericht: Poison Oxygen T+

Foto: Benjamin Hahn Poison Oxygen T+
Tourern gefällt das versendertypisch edel ausgestattete Poison dank seiner Laufruhe und geringer Sattelüberhöhung. Das Vorderrad kostet Punkte.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
Loading  

Der Internetanbieter aus der Eifel geht beim Preis an die obere Grenze in diesem Vergleich, trumpft dafür aber auch mit Srams nobler Red-Gruppe und leichten Laufrädern aus eigener Produktion auf. Allerdings war das Vorderrad schon im Neuzustand über einen Millimeter aus der Mitte zentriert – bei einem Rad aus dem Versandkarton ist das besonders ärgerlich.

Im Praxistest zeigte sich das Poison als sehr gelassener Dauerläufer: Die extrem ruhige Lenkung ist sportlichen Fahrern schon fast zu träge, bringt dafür aber viel Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten. Durch das lange Steuerrohr bietet das Oxygen zudem nicht die Sattelüberhöhung, die Sportler brauchen. Ein sehr entspannter Tourer also.

Technische Daten des Test: Poison Oxygen T+

Preis: 2693 Euro
Gewicht: 7160 g
Rahmengewicht: 1145 g
Gabelgewicht: 485 g
Rahmenhöhen: 49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 58 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Sram Red, 11-28
Kurbelsatz: Sram Red, 50/34
Bremse: Sram Red
Laufräder: Novatec/DT Swiss RR 465
Reifen: Michelin Pro 3 Race, 23
Gabel: Poison
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA, integriert
Vorbau: FSA OS 99
Lenker: FSA
Sattel: Fizik Tundra
Sattelstütze: FSA, 31,8

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Tourern gefällt das versendertypisch edel ausgestattete Poison dank seiner Laufruhe und geringer Sattelüberhöhung. Das Vorderrad kostet Punkte.

29.07.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011