Rennräder im Test

Testbericht: Orbea Avant M20D (Modelljahr 2015)

RoadBIKE Orbea Avant M20D
Foto: Benjamin Hahn
Das Orbea Avant M20D gefällt mit angenehmer Fahrerhaltung und sattem Geradeauslauf bei entspannten Touren . Der etwas weiche Lenkkopf und die Ausstattung kosten Punkte.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • komfortable Fahrerposition
  • sichere Laufruhe

Was uns nicht gefällt

  • Rahmen schwer
  • Ausstattung etwas unter Niveau

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Testurteil gut

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Testurteil: Gut (52 Punkte)
Rahmennote: Schwach

Mit dem Avant M20D zielt Orbea voll ins Tourer-Segment: Der Fahrer sitzt dank recht langem Steuerrohr angenehm, satter Geraudeauslauf bringt Sicherheit, der Federungskomfort ist erfahrbar, auch wenn es nicht für Bestwerte reicht.

Schwächen zeigt der angenehme Dauerläufer auf schnellen Abfahrten: Im Lenkkopf fehlt es etwas an Steifigkeit, was nie zum Problem wird, aber die Lenkpräzision schmälert. Beim Blick auf die Messwerte überrascht diese Schwäche, zählt das Rahmen-Gabel-Set doch zu den schwereren im Test.

Auch die Laufräder könnten leichter sein, auf Antritte reagiert das Orbea Avant M20D recht verhalten. Gemessen am Preis ist die Ausstattung etwas unter Niveau.

Technische Daten des Orbea Avant M20D (Modelljahr 2015)

Preis: 3149 Euro
Gewicht: * 8,6 kg
Rahmengewicht: 1279 g
Gabelgewicht: 480 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 47/49/51/53/55/57/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 55 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano BR-R785
Laufräder: Vision Team 30
Reifen: Challenge Forte Race, 25
Vorbau: FSA Gossamer
Sattel: Prologo Kappa
Sattelstütze: FSA SL-K

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Messwerte

Geometrie


Fazit:

Das Orbea Avant M20D gefällt mit angenehmer Fahrerhaltung und sattem Geradeauslauf bei entspannten Touren . Der etwas weiche Lenkkopf und die Ausstattung kosten Punkte.

Orbea Avant M20D (Modelljahr 2015) im Vergleichstest


Orbea Avant M20D (Modelljahr 2015) im Vergleich mit anderen Produkten

31.03.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2015