Test: Renner mit Parts von Campa und Sram Es muss nicht immer Shimano sein – RoadBIKE hat neun heiße Rennrad-Alternativen mit Campagnolos Athena und Srams Force... mehr ...
Rennräder im Test
Testbericht: Moots Compact
Moots schickt einen der besten Rahmen in diesen Test und überzeugt Langstreckenfahrer mit hohem Komfort und perfektem Handling.
Weiterführende Links
Weitere Tests zu Rennräder
Alle Tests der Marke Moots
Rennräder kaufen
Und Perfektionisten: Schweißnähte und Verarbeitung bei Moots brauchen keinen Vergleich zu scheuen – sie setzen vielmehr Maßstäbe. Die ebenfalls sehr klassisch-dezent proportionierten Rohrsätze im gedeckt-grauen Titanfarbton und ohne jeden unnötigen Schnickschnack versetzen den einen oder anderen Betrachter in Verzückung. Das ist gepflegtes Understatement – bei einem stolzen Rahmenpreis von 2998 Euro.
Auch technisch gehört der Rahmen zu den besten in diesem Test: Bei seinem konkurrenzfähigen Gewicht von un-ter 1500 Gramm erreicht er den zweitbesten Steifigkeitswert im Tretlager, einen hervorragenden Komfortwert und einen zumindest für Titan sehr ordentlich steifen Lenkkopf. Unterm Strich bedeutet das hinter Seven und Kocmo Platz drei in der Bewertung der Rahmen nach Daten und Messwerten. Das Compact ist also ein gutes Beispiel, dass Titan noch immer in jeder Hinsicht mit der Alu- und Carbonkonkurrenz mithalten kann.
Das gilt auch für den Praxistest, wo das Moots stets in der Spitzengruppe mitgefahren ist. Mit seiner – dank langem Oberrohr und langem Steuerrohr – gemäßigt sportlichen Sitzposition und einer ruhigen Lenkung reiht es sich neben dem Seven als eines der tourentauglichsten Räder in diesem Testfeld ein.
Durch die geringe Sattelüberhöhung vermissen nur sehr sportlich orientierte Fahrer etwas mehr Druck auf das Vorderrad und damit direktes Ansprechen der Lenkung. Auch an steilen Anstiegen reiht sich der Compact-Fahrer gelassen hinter den Sportskanonen im Testfeld ein. Wem diese Sitzposition nicht zusagt, der lässt sich einfach einen Rahmen mit Wunschgeometrie auf den Leib schneidern. Auch etliche Sonderwünsche wie zusätzliche Flaschenhalterungen, Schutzblechhalter oder gar eine Kupplung zum Zerlegen des Rades sind bei Moots kein Problem.
Dabei fällt jedem Piloten im Sattel des Compact sofort auf, wie sanft und geschmeidig das Rad über den Straßenbelag fliegt. Hier zeigt der Titanrohrsatz am direktesten spürbar seine Stärken, bei Moots noch unterstützt durch die konsequenterweise montierte Titansattelstütze aus eigener Fertigung – ideal für Langstreckenfahrer.
Auch bei der Ausstattung gibt sich das Compact keine Blöße. Sogar die neuen Carbonfelgen von Xentis – der Moots-Importeur bestand auf deren Montage am Testrad – gefielen mit für Carbon ordentlicher Bremsleistung ohne großes Ruckeln. Ein echtes Traum-Rennrad!
Fazit: Moots schickt einen der besten Rahmen in diesen Test und überzeugt Langstreckenfahrer mit hohem Komfort und perfektem Handling.
Moots Compact im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Moots Compact getestet:In diesem Artikel




