Rennräder im Test

Testbericht: Merida Ride CF 97 (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Langstreckenrenner Merida Ride CF 97
Das Resultat unseres Rennrad-Tests: Das leichte Rahmen-Set federt bestens, es fährt sich schnell, aber sehr laufruhig, die Ausstattung passt. Schwächen zeigt das Merida allerdings im Lenkkopf.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • im Lenkkopf etwas weich

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut/72 Punkte

Stolz zeigt das Merida Ride CF 97 seine Teamlackierung: Seht her, auch die Lampre-Profis sind mit mir unterwegs! Durch die leichten, hochwertigen Fulcrum-Laufräder beschleunigt es dann auch so direkt, wie man sich das als Sportler wünscht.

Und das, obwohl man durch das knapp 20 cm lange Steuerrohr zwar leicht gestreckt, aber recht aufrecht sitzt. Sehr ausgeprägt ist die Laufruhe – zusammen mit dem hohen Federungskomfort empfiehlt sich das Ride auch für Ausritte über raues Terrain, die Komfortdetails der Ausstattung passen. Schwächen zeigte das sehr leichte Rahmen-Gabel-Set nur im Lenkkopf: In schnell gefahrenen Kurven fehlt es etwas an Präzision.

Technische Daten des Test: Merida Ride CF 97

Preis: 3599 Euro
Gewicht: * 7,4 kg
Rahmengewicht: 1011 g
Gabelgewicht: 375 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 47/50/52/54/56/59 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–32
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Fulcrum Racing 3
Reifen: Conti Grandsport Race, 25
Vorbau: FSA Team
Lenker: Energy Ergo
Sattel: Prologo Scratch
Sattelstütze: Merida EGM

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie

Fazit

Das leichte Rahmen-Set federt bestens, es fährt sich schnell, aber sehr laufruhig, die Ausstattung passt. Schwächen zeigt das Merida Ride CF 97 allerdings im Lenkkopf.

22.05.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014