Rennräder im Test

Testbericht: Merckx Mourenx 69 (Modelljahr 2016)


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RoadBIKE Merckx Mourenx 69
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Cervélo C3 Ultegra
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Cervélo C3 Ultegra Schlagschutz
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Cervélo C3 Ultegra Öffnung im Oberrohr
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Cervélo C3 Ultegra Fahrbild
Foto: Björn Hänssler
Merckx definiert das Thema Komfort sportlich. Etwas mehr Sitzkomfort, sichere Laufruhe – das war’s auch schon mit den Komfortzugeständnissen. Das Merckx Mourenx 69 gefällt daher vor allem sportlich orientierten Vielfahrern.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • sportlicher Dauerläufer
  • zuverlässiges Handling

Was uns nicht gefällt

  • kein spürbarer Federungskomfort
  • 140er-Bremsscheiben

RoadBIKE Logo Testurteil

Testurteil gut

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Testurteil: Gut (66 Punkte)

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Merckx beschwört mit dem Merckx Mourenx 69 die große Tradition des Namensgebers – geht aber durchaus moderne Wege.

Das Merckx Mourenx 69 ist das Langstreckenmodell von Merckx und soll etwas mehr Komfort für lange Einsätze bieten. Wobei die Belgier das Thema dennoch sehr sportlich angehen. Durch ein längeres Steuerrohr sitzt man zwar angenehm, aber doch recht gestreckt – und sportlich.

Dazu trimmten die Entwickler den Dauerläufer auf ausgeprägte Laufruhe: Das Merckx Mourenx 69 hält unbeirrt die Spur, lässt sich auch bei hohem Tempo nicht aus der Ruhe bringen. Es lässt sich wunderbar in lang gezogene Kurven legen, schnelle, enge Kurven nimmt das Merckx Mourenx 69 gelassen, aber nicht so direkt wie ein echter Rennsportler.

Dem Thema Federung weiß das Merckx Mourenx 69 hingegen wenig abzugewinnen – und gibt sich klassisch-hart: Es federt nicht spürbar, die 25er-Reifen dämpfen Vibrationen zwar etwas – insgesamt fährt sich das Merckx Mourenx 69 aber spürbar härter als fast alle anderen aktuellen Disc-Tourer.

Das Rahmen-Gabel-Set zeigt sich ausreichend fahrstabil und ist mit 1744 Gramm kein Schwergewicht. Bei der Ausstattung fallen die kleinen 140er-Discs auf – Fahrer über 75 Kilo sollten auf 160er umrüsten.

Sonst steht das Merckx Mourenx 69 bestens bestückt da. Marathonisti und sportliche Vielfahrer werden mit dem eigenständigen Langstreckenkonzept gut bedient – und dazu mit einem ganz großen Namen. Allerdings ist das Merckx Mourenx 69 kein Schäppchen.

Technische Daten des Test: Merckx Mourenx 69

Preis: 4999 Euro
Gewicht: 8,3 kg
Rahmengewicht: 1232 g
Gabelgewicht: 422 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: XS/S/M/L/XL/XL
Getestete Rahmenhöhe: L
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano RS805 Disc, 140 mm
Laufräder: Fulcrum Racing 5
Reifen: Vittoria Rubino Pro, 25
Vorbau: Deda Zero2
Lenker: Deda RHM02
Sattel: Prologo N. Nago
Sattelstütze: Merckx MX69

Profil:

Geometrie:


Fazit:

Merckx definiert das Thema Komfort sportlich. Etwas mehr Sitzkomfort, sichere Laufruhe – das war’s auch schon mit den Komfortzugeständnissen. Das Merckx Mourenx 69 gefällt daher vor allem sportlich orientierten Vielfahrern.

Merckx Mourenx 69 (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

Im RoadBIKE-Test: 7 Disc-Tourer Foto: Björn Hänssler

Im RoadBIKE-Test: 7 Disc-Tourer

Touren-Rennräder sind bei allem Komfort und Zuverlässigkeit immer noch reinrassige Rennräder. RoadBIKE hat 7 Tourer mit Scheibenbremse getestet.


Merckx Mourenx 69 (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

26.08.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE