Rennräder im Test

Testbericht: Kona Roadhouse (Modelljahr 2016)


Zur Fotostrecke (28 Bilder)

RoadBIKE Kona Roadhouse
Foto: Christian Lampe

 

RoadBIKE Passoni Top Force W
Foto: Christian Lampe

 

RoadBIKE Passoni Top Force W Verbindungen zwischen den Titan-Rohren
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Passoni Top Force W Steuerrohrplakette
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Passoni Top Force W Steuerrohr
Foto: Benjamin Hahn
Das Kona Roadhouse gefällt als vielseitiger, sehr zuverlässiger Tourer für wirklich alle Gelegenheiten auf und abseits asphaltierter Wege. Allein das Gewicht verhindert die eigentlich verdiente Note „sehr gut“. Schade.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Eigenständiges, vielseitiges Konzept zwischen Tour und Gravel-Racer
  • moderne Disc-Befestigung und Steckachsen

Was uns nicht gefällt

  • Rahmen und Laufräder zu schwer

RoadBIKE Logo Testurteil

Testurteil gut

Loading  

Testurteil: Gut (59 Punkte)
Rahmennote: Gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Spread the groove – Kona bringt unter diesem Motto seit über 25 Jahren eigenständige Konzepte unters Radvolk – gerne mit einem Augenzwinkern.

Für die Kanadier darf der Spaß nie zu kurz kommen, und dass sie Spaß an Fahrrädern haben, zeigen sie immer wieder mit pfiffigen Konzepten.

Auch das Kona Roadhouse ist so ein Beispiel: Es kommt mit (fast) so breiten Reifen wie die trendigen Gravel-Racer, fährt sich aber deutlich wendiger und steht so näher am Touren-Rennrad. Trotz Rahmen aus Reynolds-Stahlrohren kommt es mit modernen Steckachsen und dem neuen Flatmount-Standard zur Befestigung der Bremsanlage.

Daneben denken die Fahrrad-Fanatiker aus Vancouver an so schöne Details wie Befestigungsösen für Schutzbleche und Gepäckträger sowie einen Kettenhalter an der rechten Sitzstrebe.

Und so beglückt das Kona Roadhouse Tourer, Vielfahrer und Abenteuerlustige gleichermaßen: Es lenkt zuverlässig und präzise, folgt direkt, macht niemals Stress. Das einzige Manko dieses überzeugenden Konzepts: Rahmen und Laufräder gerieten deutlich zu schwer.

Technische Daten des Kona Roadhouse (Modelljahr 2016)

Preis: 1999 Euro
Preis Rahmen-Gabel-Set: - Euro
Gewicht: 10,2 kg
Rahmengewicht: 2447 g
Gabel (Gewicht): 558 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 49/52/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Stahl
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–32
Kurbelsatz: Shimano FC-RS500, 50/34
Bremse: Shimano BR-RS505
Laufräder: Novatec Road 30 Disc
Reifen: Schwalbe S-One, 30
Vorbau: Kona Road
Sattel: Kona

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

Geometrie


Fazit:

Das Kona Roadhouse gefällt als vielseitiger, sehr zuverlässiger Tourer für wirklich alle Gelegenheiten auf und abseits asphaltierter Wege. Allein das Gewicht verhindert die eigentlich verdiente Note „sehr gut“. Schade.

Kona Roadhouse (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

Test: 7 Rennräder aus Stahl/Titan Foto: Christian Lampe

Test: 7 Rennräder aus Stahl/Titan

Ob klassisch oder modern, bezahlbar oder sündhaft teuer: Rennräder mit Rahmen aus Stahl oder Titan sind faszinierende Charaktere für Individualisten. Der RoadBIKE-Test zeigt die ganze Bandbreite.


Kona Roadhouse (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

15.01.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2015