Rennräder im Test

Testbericht: Koga Kimera AL 6069 105 (Modelljahr 2013)

Foto: Benjamin Hahn Koga Kimera AL 6069 105

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Satter Vortrieb und ein renntauglich positionierter Fahrer – das Koga ist ein Fall für Sportler. Leider treiben das schwere Rahmen-Set und die Ausstattung das Gesamtgewicht auf 8,8 Kilo.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Lenker zu dünn
  • Laufräder sehr schwer

Testurteil

Testurteil gut
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Einen knallharten Rennsportler schickt Koga in den Wettbewerb: Durch das lange Ober- und recht kurze Steuerrohr zwingt das Kimera seinen Fahrer in eine gestreckte, renntaugliche Position. Gepaart mit satter Laufruhe und der sehr ruhigen Lenkung läuft das Koga auch bei hohen Geschwindigkeiten und Sprintattacken vorbildlich stabil, bergab rollt es wie auf Schienen. Auf Tempoverschärfungen spricht es dank der konsequent auf Rennsport ausgerichteten Geometrie willig an – trotz der schweren Laufräder.

Überraschend: Der Alu-Rahmen bietet überzeugend guten Federungskomfort – nur der viel zu dünne Lenker entlockte den Testern Kritik.

Richtig Punkte muss das Koga für das mit über 2 Kilo zu schwere Rahmen-Set lassen – und die Ausstattung: Die liegt unter Niveau und drückt aufs Gewicht.

Technische Daten des Test: Koga Kimera AL 6069 105

Preis: 1599 Euro
Gewicht: 8800 g
Rahmengewicht: 1572 g
Gabelgewicht: 416 g
Rahmenhöhen: 50/54/56/58/60/63/66 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Vertriebsweg: Fachhandel
Schaltgruppe: Shimano 105, 12-25
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Shimano WH-RS10
Reifen: Vittoria Fiamante Duo, 23
Vorbau: Koga Carneero
Lenker: Oversize
Sattel: Koga
Sattelstütze: Pro XLT Alu

Profil und Messwerte (zu den Messwerten: Werte im „grünen Bereich“ sind ideal für jedes Fahrergewicht.)

Geometrie

Fazit

Einen knallharten Rennsportler schickt Koga in den Wettbewerb: Durch das lange Ober- und recht kurze Steuerrohr zwingt das Kimera seinen Fahrer in eine gestreckte, renntaugliche Position. Gepaart mit satter Laufruhe und der sehr ruhigen Lenkung läuft das Koga auch bei hohen Geschwindigkeiten und Sprintattacken vorbildlich stabil, bergab rollt es wie auf Schienen. Auf Tempoverschärfungen spricht es dank der konsequent auf Rennsport ausgerichteten Geometrie willig an – trotz der schweren Laufräder.

Überraschend: Der Alu-Rahmen bietet überzeugend guten Federungskomfort – nur der viel zu dünne Lenker entlockte den Testern Kritik.

Richtig Punkte muss das Koga für das mit über 2 Kilo zu schwere Rahmen-Set lassen – und die Ausstattung: Die liegt unter Niveau und drückt aufs Gewicht.

12.08.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013