Rennräder im Test

Testbericht: Haibike Affair SL

Foto: Benjamin Hahn Haibike Affair SL
Das zuverlässige Affair verdient sich auf langen Etappen seine Lorbeeren – es ist laufruhig, folgt dem Fahrer präzise – und rollt richtig schnell.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
Loading  

Mit dem Affair gelingt Haibike eine eigenständige Interpretation des modernen Langstreckenrenners: In leicht gestreckter Sitzposition genießt der Fahrer die hohe Laufruhe und den – durch das brettsteife Tretlager – beeindruckenden Vortrieb.

In schnellen Abfahrten folgt es Lenkbefehlen absolut gelassen und direkt, dank der leichten Laufräder macht es auch an langen Anstiegen und auf welligen Passagen eine gute Figur. So sieht der perfekte Begleiter für eine Woche in den Alpen oder bei einem langen Marathon aus! Im Testalltag fielen allerdings auch einige störende Kleinigkeiten auf: Der dünne Lenker ist vergleichsweise hart, am Heck brächte eine etwas flexiblere Stütze mehr Dämpfungskomfort.

Technische Daten des Test: Haibike Affair SL

Preis: 2699 Euro
Gewicht: 7180 g
Rahmengewicht: 1109 g
Gabelgewicht: 368 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/59/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 59 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Fulcrum Racing 3
Reifen: Schwalbe Ultremo ZX, 23
Gabel: Haibike
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA Orbit, integriert
Vorbau: XLC Pro SL
Lenker: XLC Pro SL Road
Sattel: Selle San Marco Concor
Sattelstütze: Haibike Carbon Flex, 27,2

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Das zuverlässige Affair verdient sich auf langen Etappen seine Lorbeeren – es ist laufruhig, folgt dem Fahrer präzise – und rollt richtig schnell.

08.06.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2012