Rennräder im Test

Testbericht: Ghost Nivolet ULC Race 2 (Modelljahr 2016)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Ghost Nivolet ULC Race 2

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Das Ghost Nivolet ULC Race 2 punktet mit Leichtgewicht und guter Ausstattung – durch den langen Vorbau und Sattelstützenversatz sitzt man aber sehr gestreckt.
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Bewertung

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Was uns nicht gefällt

  • Fahrerhaltung durch Vorbau und Stütze zu gestreckt

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut (84 Punkte)
Rahmennote: Sehr gut

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Ghost startet mit einem schnellen Langstreckensportler in diesen Vergleich. Das Ghost Nivolet ULC Race 2 bringt seinen Fahrer mit langem Oberrohr in eine recht gestreckte Position – durch die recht hohe Front allerdings ohne starke Sattelüberhöhung.

Durch den 120-mm-Vorbau und 36 mm Versatz an der Sattelstütze wird die Position auf dem Testrad aber insgesamt recht extrem – am besten gleich beim Kauf checken, ob ein kürzerer Vorbau her muss.

Abgesehen von dieser Positionsfrage ist das Ghost Nivolet ULC Race 2 ein heißer Tipp: Mit 6,9 Kilo ist es nicht nur das leichteste Rad im Test, es ist auch bestens bestückt. Die steifen Laufräder und eine komplette Force-Gruppe rechtfertigen den Kaufpreis voll.

Technische Daten des Test: Ghost Nivolet ULC Race 2

Preis: 2799 Euro
Gewicht: 6,9 kg
Rahmengewicht: 976 g
Gabelgewicht: 355 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: XS/S/ML/XL/XXL
Getestete Rahmenhöhe: ML
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Sram Force, 11–28
Kurbelsatz: Sram Force, 50/34
Bremse: Sram Force
Laufräder: Fulcrum Racing 3
Reifen: Schwalbe Durano, 23
Vorbau: FSA OS99 Carb
Lenker: K-Force Carb.
Sattel: Selle Italia SLR
Sattelstütze: FSA K-Force

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

Geometrie

Fazit

Das Ghost Nivolet ULC Race 2 punktet mit Leichtgewicht und guter Ausstattung – durch den langen Vorbau und Sattelstützenversatz sitzt man aber sehr gestreckt.

15.04.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE