Rennräder im Test

Testbericht: Fuji Transonic 2.3 (Modelljahr 2017)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Fuji Transonic 2.3

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Das Fuji Transonic 2.3 gefällt Kriteriumsrennfahrern und Sprintern. Man sitzt kompakt und sportlich, die Laufruhe ist ausgeprägt.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • recht schweres Rahmen-Set

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut (66 Punkte)

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Die US-Marke Fuji startet mit einem Aero-Renner in diesen Test. Das zur Saison 2016 vorgestellte Fuji Transonic fällt mit seinen flächigen Rohrquerschnitten und der Aero-Sattelstütze auf. Das bringt allerdings auch Mehrgewicht am Rahmen-Gabel-Set (1722 Gramm) – und ein ausgesprochen hartes Heck.

Auf der Straße ist auf dem Fuji Transonic 2.3 Attacke angesagt: Man sitzt recht kompakt und mit Sattelüberhöhung – ideal für kurze, harte Einsätze bei Kriterien. Sprinter mögen den zielstrebigen Geradeauslauf des Fuji Transonic 2.3, wünschen sich aber leichtere Laufräder.

Die übrige Ausstattung ist okay, günstigere Räder sind aber teils besser bestückt.

Technische Daten des Test: Fuji Transonic 2.3

Preis: 2499 Euro
Gewicht: 7,8 kg
Rahmengewicht: 1212 g
Gabelgewicht: 401 g
Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette: (ohne Schnellspanner /Steckachse) 2619 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 49/52/54/56/58/61
Getestete Rahmenhöhe: 56
Rahmenmaterial: Carbon
Lenkkopfsteifigkeit: 85 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 126 N/mm
Komfort vorne: 286 N/mm
Komfort hinten: 424 N/mm
Laufradsteifigkeit Vorderrad: 90 N/mm
Laufradsteifigkeit Hinterrrad: 88 N/mm
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Oval Concepts 700, 52/36
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Oval Concepts
Reifen: Vittoria Zafiro, 25
Vorbau: Oval Concepts 310
Lenker: Oval Concepts 313
Sattel: Oval Concepts 734
Sattelstütze: Oval Concepts Aero

Profil:

Geometrie:

Fazit

Das Fuji Transonic 2.3 gefällt Kriteriumsrennfahrern und Sprintern. Man sitzt kompakt und sportlich, die Laufruhe ist ausgeprägt. Gemessen am Preis ist die Ausstattung gut, das Rahmen-Set aber recht schwer und am Heck hart.

10.04.2017
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2017