Rennräder im Test

Testbericht: Fuji Altamira Team Replika (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Carbon-Rennräder Fuji Altamira Team Replika
Das Resultat unseres Rennrad-Tests: Das Altamira gefällt auf sportlichen Touren und bei Etappeneinsätzen als ruhiger Sportler – das schlecht gebaute Hinterrad verhindert knapp Note „sehr gut“.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Hinterrad außermittig zentriert
  • Kettenblätter schalten laut

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut/58 Punkte

Die US-Marke schickt mit der gut gemachten Replika des Profi-Modells vom Team NetApp einen geradlinigen Sportler ins Rennen. Das fahrstabile Altamira fährt, wie sich Etappenfahrer das wünschen: Es mag hohes Tempo, rollt spurtreu und unaufgeregt, folgt ruhig den Befehlen seines Fahrers, der leicht gestreckt, aber angenehm genug für lange Einsätze sitzt.

Dazu passt der spürbare Federungskomfort am Heck, die Front ist allerdings zu hart geraten. An der guten Ausstattung nervten die Kettenblätter der hauseigenen Marke Oval: Bei jedem Gangwechsel machten sie mit Rasseln auf sich aufmerksam. Ein schlecht zentriertes Hinterrad verhinderte das „Sehr Gut“.

Technische Daten des Test: Fuji Altamira Team Replika

Preis: 1999 Euro
Gewicht: 7,8 kg
Rahmengewicht: 1147 g
Gabelgewicht: 416 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: S/SM/M/ML/L/XL
Getestete Rahmenhöhe: ML
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Oval 520, 52/36
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Oval 527 Aero
Reifen: Vittoria Zaffiro Pro, 23
Vorbau: Oval 313
Lenker: 313
Sattel: Prlogo Scratch
Sattelstütze: Oval 905

Fazit

Das Altamira gefällt auf sportlichen Touren und bei Etappeneinsätzen als ruhiger Sportler – das schlecht gebaute Hinterrad verhindert knapp Note „sehr gut“.

25.07.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014