Rennräder im Test

Testbericht: Focus Mares CX Disc Ultegra (Modelljahr 2016)


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RoadBIKE Focus Mares CX Disc Ultegra
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1
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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Lagersitz mit Alu-Schale
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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Kettenblatt
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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Fahrbild
Foto: Christian Lampe
Der extrem leichte, stabile Rahmen, die blitzschnell zu öffnenden Steckachsen, die sportliche Fahrerposition, der satte Geradeauslauf: Das Focus Mares CX Disc Ultegra ist ein kompromissloser Rennsportler für Profi-Ansprüche. Die Ausstattung ist hochwertig, der Preis etwas höher als bei der Konkurrenz.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • extrem leichter, steifer Rahmen
  • voll auf den Rennsport ausgelegter, sehr williger Charakter

Was uns nicht gefällt

  • etwas teurer als die Konkurrenz

RoadBIKE Logo Testurteil

Testurteil überragend

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Testurteil: Überragend (92 Punkte)
Rahmennote: Überragend

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Focus ist aus seiner Geschichte heraus dem Rennsport verbunden: Firmengründer Mike Kluge ist eine Ikone des Querfeldein- und MTB-Sports. Mit dem Focus Mares CX Disc Ultegra haben die Cloppenburger dann aktuell auch eines der heißesten Wettkampfgeräte am Start.

Der hervorragend konstruierte Carbon-Rahmen ist extrem leicht: Nur ganz knapp über 1000 Gramm bringt der Rahmen des Testrades auf die Waage! Trotzdem ist das Rahmen-Gabel-Set sehr steif und damit selbst für härtestes Gelände ausreichend fahrstabil. Und die selbst entwickelte Sattelstütze sorgt am Heck trotzdem für spürbaren Federungskomfort.

Der Clou sind die schon mehrfach gelobten Steckachsen, die Focus ebenfalls selbst entwickelt hat: Sie lassen sich mit nur einer viertel Umdrehung blitzschnell öffnen und schließen – perfekt für den Renneinsatz!

Auch sonst atmet das Focus Mares CX Disc Ultegra Rennsport: Man sitzt mit deutlicher Sattelüberhöhung sportlicher als auf den meisten anderen modernen Crossern, dank steilem Sitzwinkel sprintet das Focus Mares CX Disc Ultegra vehement und lässt sich bestens mit dem Körper dirigieren.

Der lange Radstand und ein flacher Lenkwinkel bringen mehr Laufruhe als auf den meisten anderen aktuellen Crossern – auch hier geht Focus gegen den Trend – und setzt konsequenter auf den Renneinsatz.

Dazu passt auch die hochwertige, voll renntaugliche Ausstattung nahtlos: Das Focus Mares CX Disc Ultegra ist ein vollblütiger Rennsportler für höchste Ansprüche.

Technische Daten des Test: Focus Mares CX Disc Ultegra

Preis: 3299 Euro
Gewicht: 8,6 kg
Rahmengewicht: 1004 g
Gabelgewicht: 563 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: XXS/XS/S/M/L/XL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 46/36
Bremse: Shimano BR-RS685
Laufräder: DT Swiss R24 Spline Disc
Reifen: Schwalbe Rocket Ron, 33
Vorbau: CPX
Lenker: Fizik Cyrano R5
Sattel: Fizik Aliante
Sattelstütze: CPX Plus Carbon

Profil und Messwerte

Geometrie


Fazit:

Der extrem leichte, stabile Rahmen, die blitzschnell zu öffnenden Steckachsen, die sportliche Fahrerposition, der satte Geradeauslauf: Das Focus Mares CX Disc Ultegra ist ein kompromissloser Rennsportler für Profi-Ansprüche. Die Ausstattung ist hochwertig, der Preis etwas höher als bei der Konkurrenz.

Focus Mares CX Disc Ultegra (Modelljahr 2016) im Vergleichstest


Focus Mares CX Disc Ultegra (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

19.10.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE