Rennräder im Test

Testbericht: Felt F75 (Modelljahr 2016)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Felt F75
Das sehr fair kalkulierte Felt F75 gefällt mit einer gelungenen Mischung aus Laufruhe und direktem Handling, nur die Laufräder sind etwas schwer geraten.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Laufräder und Rahmen-Set schwer

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut (72 Punkte)

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Felt F, das steht traditionell für Rennsport.

Das Felt F75 macht da keine Ausnahme: Der Fahrer sitzt gestreckt und mit moderater Sattelüberhöhung so, wie man auch eine Tour-Etappe fahren würde. Zu Etappenrennen passt auch die hohe Laufruhe, trotzdem folgt das Vorderrad präzise durch jeden Kurvenradius.

Zwar beschleunigt das Felt F75 durch die schweren Laufräder nicht so leichtfüßig wie die besten im Test, dafür rollt es gut und hält gern hohes Tempo. Bei der Ausstattung punktet das Felt F75 mit der gut federnden Carbon-Sattelstütze und kompletter 105-Gruppe, das alles gibt’s für 1150 Euro.

Felt hat den Preis im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich um 50 Euro gesenkt!

Technische Daten des Test: Felt F75

Preis: 1150 Euro
Gewicht: 9,1 kg
Rahmengewicht: 1740 g
Gabelgewicht: 617 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 48/51/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–28
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Felt RSL3
Reifen: Schwalbe Lugano, 23
Vorbau: Felt Super Lite
Sattel: Prologo Nago Evo
Sattelstütze: Felt Carbon

Profil:

Geometrie:

Fazit

Das sehr fair kalkulierte Felt F75 gefällt mit einer gelungenen Mischung aus Laufruhe und direktem Handling, nur die Laufräder sind etwas schwer geraten.

09.05.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2016