Rennräder im Test

Testbericht: Felt F 75 (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn
Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Zuverlässig und angenehm, dabei aber willig und motivierend – der starke Allrounder Felt F75 verpasst nur wegen seiner schlecht gebauten Laufräder den Testsieg.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Laufräder schlecht gebaut und schwer

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Testurteil: Sehr gut/62 Punkte

Felt zeigt mit dem F75 ein klares Profil: Zwar liegt der Schwerpunkt auf stressfreiem Touren-Einsatz, was sowohl die zuverlässige, präzise Lenkung wie auch die angenehme Position des Fahrers unterstreichen.

Doch seine sportliche Attitüde kann und will das F75 nicht verbergen. Davon profitieren Einsteiger, die bei aller Fahrsicherheit motiviert werden, an ihre Grenzen zu gehen.

Aber auch anspruchsvollere Fahrer, die ein günstiges Rennrad für ausgedehnte Touren suchen. Details wie die 25er-Reifen und der angenehm zu greifende Lenker passen perfekt zum F75. Abzüge gibt es lediglich für die schlecht aufgebauten Laufräder – die am Ende den Weg zum Testsieg verbauen.

Technische Daten des Test: Felt F75

Preis: 999 Euro
Gewicht: 9,0 kg
Rahmengewicht: 1568 g
Gabelgewicht: 622 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 48/51/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–25
Kurbelsatz: FSA Omega, 50/34
Bremse: Felt
Laufräder: Felt R3/Mavic CXP 22
Reifen: Vittoria Rubino, 25
Vorbau: Felt SL Road
Lenker: Felt SL Road
Sattel: Felt SL Road/Race Road
Sattelstütze: Felt SL Road/Race Road

Geometrie

Profil und Messwerte

Fazit

Zuverlässig und angenehm, dabei aber willig und motivierend – der starke Allrounder Felt F75 verpasst nur wegen seiner schlecht gebauten Laufräder den Testsieg.

30.06.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014