Rennräder im Test

Testbericht: Falkenjagd Aristos RS (Modelljahr 2016)


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RoadBIKE Falkenjagd Aristos RS
Foto: Christian Lampe

 

RoadBIKE Passoni Top Force W
Foto: Christian Lampe

 

RoadBIKE Passoni Top Force W Verbindungen zwischen den Titan-Rohren
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Passoni Top Force W Steuerrohrplakette
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Passoni Top Force W Steuerrohr
Foto: Benjamin Hahn
Das Falkenjagd Aristos RS ist ein ungezügelter Sportler, der mit satten Steifigkeiten und viel Komfort überzeugt. Beim Gewicht unterbietet das Falkenjagd Aristos RS gar die UCI-Norm – so modern geht Titan!
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • herausragend gut gemachtes, modernes Titan-Rahmen-Set
  • sehr sportlich-direktes Handling

Was uns nicht gefällt

  • schwache Bremsleistung

RoadBIKE Logo Testurteil

Testurteil überragend

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Testurteil: Überragend (88 Punkte)
Rahmennote: Überragend

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Räder aus edlem Metall sind schwer? Stimmt nicht: Schlanke 6,7 Kilo bringt das Falkenjagd Aristos RS auf die Waage. Sensationell!

Allerdings greifen seine Macher aus Garching bei München bei der limitierten „Spartakiade Edition“ tief in die Tuningkiste und montieren neben Campagnolos Super-Record-Gruppe deutsche Leichtbauparts der Spitzenklasse.

Das passt bestens zu dem überragend gut gemachten Rahmen-Set: Die aufwendig geformten Rohre sind eine Augenweide und verhelfen dem Falkenjagd Aristos RS zu Steifigkeiten und Komfortwerten, die es mit jedem guten Carbon-Rahmen aufnehmen können – bei einem Setgewicht von 2,2 Kilo.

Auf der Straße gibt das Falkenjagd Aristos RS den ungezügelten Sportler – der Namenszusatz RS steht treffend für Rennsport. Der Fahrer sitzt kompakt und freut sich über den ausgeprägten Vorwärtsdrang und messerscharfes Handling. So modern und mit klarer Kante zeigen sich nur ganz wenige Renner aus edlem Metall.

So mitreißend der Auftritt des Falkenjagd Aristos RS auch ist: Am Testrad harmonierten die Bremsbeläge nicht mit den Carbon-Felgen, die Bremsleistung konnte nicht überzeugen.

Technische Daten des Falkenjagd Aristos RS (Modelljahr 2016)

Preis: 7890 Euro
Preis Rahmen-Gabel-Set: 2998 Euro
Gewicht: 6,7 kg
Rahmengewicht: 1628 g
Gabel (Gewicht): 563 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: S/M/L/XL/XXL
Getestete Rahmenhöhe: L
Rahmenmaterial: Titan
Schaltgruppe: Campagnolo S. Record, 11–25
Kurbelsatz: Campagnolo S. Record, 52/34
Bremse: Campagnolo S. Record
Laufräder: Tune Airways
Reifen: Schwalbe Pro One, 23
Vorbau: Tune geiles Teil
Lenker: Syntace RL
Sattel: Tune Re4mer
Sattelstütze: Schwarzes Stück

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

Geometrie


Fazit:

Das Falkenjagd Aristos RS ist ein ungezügelter Sportler, der mit satten Steifigkeiten und viel Komfort überzeugt. Beim Gewicht unterbietet das Falkenjagd Aristos RS gar die UCI-Norm – so modern geht Titan!

Falkenjagd Aristos RS (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

Test: 7 Rennräder aus Stahl/Titan Foto: Christian Lampe

Test: 7 Rennräder aus Stahl/Titan

Ob klassisch oder modern, bezahlbar oder sündhaft teuer: Rennräder mit Rahmen aus Stahl oder Titan sind faszinierende Charaktere für Individualisten. Der RoadBIKE-Test zeigt die ganze Bandbreite.


Falkenjagd Aristos RS (Modelljahr 2016) im Vergleich mit anderen Produkten

15.01.2016
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2015