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Rennräder im Test
Testbericht: Ridley X-Fire DA
Der X-Fire-Rahmen der belgischen Cross-Spezialisten bringt alle Voraussetzungen für ein gelungenes Querfeldein-Paket mit. Die schwachen Bremsen kosten jedoch reichlich Punkte.
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Die Belgier haben lange Erfahrung im Bau von Cross-Rahmen aus Carbon und spielen diese beim X-Fire souverän aus. Ein Wert von 133 N/mm bedeutet das mit Abstand steifste Tretlager im Testfeld, und auch der Lenkkopfwert kann sich mit 94 Nm/° mehr als sehen lassen. Das steife Tretlager macht sich schon auf den ersten Metern bemerkbar. Antritte werden direkt und ohne spürbaren Kraftverlust in Vortrieb umgesetzt. Die Sitzposition ist wegen des recht langen Oberrohrs leicht gestreckt, aufgrund des langen Steuerrohrs (184 mm) ist jedoch die Sattelüberhöhung eher gemäßigt. Diese Kombination bewirkt, dass sich das X-Fire etwas verhalten fährt und Rennfahrer die Spritzigkeit eines kompakteren Renners vermissen. Ein Schwachpunkt im Praxistest war die Kombination aus Bremsen und Carbonlaufrädern von Ridleys Hausmarke 4ZA. Bei feuchten Bedingungen war praktisch keine Bremswirkung vorhanden.
Fazit: Der X-Fire-Rahmen der belgischen Cross-Spezialisten bringt alle Voraussetzungen für ein gelungenes Querfeldein-Paket mit. Die schwachen Bremsen kosten jedoch reichlich Punkte.
Ridley X-Fire DA im Vergleichstest Diese Produkte wurden im Vergleich zu Ridley X-Fire DA getestet:Cannondale
Cannondale CX9 105
Centurion
Centurion Cyclo Cross 3000
Cube
Cube X Race Comp
Focus
Focus Mares
Berner
Berner CCX11
Scott
Scott Addict CX
Specialized
Specialized Tricross Expert
Stevens
Stevens Carbon Team DA
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