Rennräder im Test

Testbericht: Centurion Hyperdrive 3200

Centurion Hyperdrive 3200
Foto: Benjamin Hahn
Auf der Straße überzeugt das neue Hyperdrive mit ruhigem, aber willigem Charakter, der schwere Rahmen und die Ausstattung kosten aber Punkte.
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Testurteil gut

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Bekannter Name, neuer Rahmen: Beim Hyperdrive ist zur Saison 2011 ein Generationswechsel angesagt. Mit seinem mächtigen, zum Steuerkopf hin gebogenen Unterrohr zeigt es ein ganz neues Gesicht. Auf der Straße bleibt dagegen alles beim Alten – zum Glück: Das Hyperdrive trumpft sofort mit seiner Laufruhe und dem gutmütigen Charakter auf.

Trotzdem wirkt das Rad nie schwerfällig, reagiert auf Antritte und Richtungswechsel sehr behände und willig. Von den schweren Laufrädern und dem schwersten Rahmen-Gabel-Set im Test ist in der Praxis kaum etwas zu spüren. In der Punktewertung schon: Das Centurion verliert auf die Konkurrenz Punkte bei der Ausstattung ebenso wie in der Rahmenwertung.

Technische Daten des Test: Centurion Hyperdrive 3200

Preis: 1249 Euro
Gewicht: 8900 g
Rahmengewicht: 1716 g
Gabelgewicht: 587 g
Rahmenhöhen: 47/50/53/56/59/62/65 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 12-27
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Shimano RS-30
Reifen: Maxxis Xenith-Hors, 23
Gabel: Centurion
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA NO.55E, integriert
Vorbau: Procraft OS
Lenker: Procraft Race OS
Sattel: Centurion Race
Sattelstütze: Procraft SP-369, 27,2

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.


Fazit:

Auf der Straße überzeugt das neue Hyperdrive mit ruhigem, aber willigem Charakter, der schwere Rahmen und die Ausstattung kosten aber Punkte.

Centurion Hyperdrive 3200 im Vergleichstest


Centurion Hyperdrive 3200 im Vergleich mit anderen Produkten

18.08.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011