Rennräder im Test

Testbericht: Centurion Crossfire 3000 (Modelljahr 2017)


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RoadBIKE Centurion Crossfire 3000
Foto: Benjamin Hahn

 

RoadBIKE Bergamont Prime Grandurance 7.0
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RoadBIKE BMC Roadmachine 03
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RoadBIKE Centurion Crossfire 3000
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RoadBIKE Conway GRV 1000 C
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Das solide Centurion Crossfire 3000 gefällt mit seinen voluminösen Reifen und satter Laufruhe Pendlern und Geländegängern.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • grundsolider Gelände-Tourer
  • Brems-/Schaltgriffe auf Ultegra-Niveau
  • fairer Preis

Was uns nicht gefällt

  • Rahmen und Laufräder recht schwer

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Testurteil gut

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Testurteil: Gut (59 Punkte)

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Centurions Wurzeln liegen im Querfeldeinsport – Firmengründer Wolfgang Renner sammelte mehrfach Deutsche Meistertitel – und brachte dann das erste deutsche Mountainbike auf den Markt.

Vor diesem Hintergrund ist das Centurion Crossfire 3000 eine logische Entwicklung: Es beschreitet den Weg zwischen Crosser und Allroad-Renner mit klarem Hang zum Gelände.

Das liegt vor allem an den 35 mm breiten Reifen: Diese rollen auf Asphalt zwar gut, bei Antritten oder schnellen Richtungswechseln zügeln sie aber das Centurion Crossfire 3000 spürbar. Dafür stimmen die Vibrationsdämpfung sowie der Grip auf festem Schotter und auf Waldwegen.

Wer schmalere Reifen montiert, erhält mit dem Centurion Crossfire 3000 einen laufruhigen, aber sportlichen Tourer, denn man sitzt mit leicht sportlicher Streckung und im Unterlenker richtig tief – wie auf einem „echten“ Rennrad.

Punkte lassen muss das günstige Testrad vor allem beim Gewicht von Rahmen-Set und Laufrädern – die soliden Teile versprechen dafür stressfreien Betrieb. Pluspunkte gibt es für die Entscheidung der Schwaben, zur 105-Schaltung die hochwertigen und vor allem ergonomisch besseren Brems-/Schalthebel auf Ultegra-Niveau zu montieren (RS685).

Ein Tipp für Pendler und Abenteuerlustige!

Technische Daten des Test: Centurion Crossfire 3000

Preis: 1799 Euro
Gewicht: 9,8 kg
Rahmengewicht: 1815 g
Gabelgewicht: 438 g
Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette: (ohne Schnellspanner /Steckachse) 3544 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 47/51/54/56/59/62
Getestete Rahmenhöhe: 56
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkkopfsteifigkeit: 106 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 120 N/mm
Komfort vorne: 304 N/mm
Komfort hinten: 502 N/mm
Laufradsteifigkeit Vorderrad: 79 Nm/°
Laufradsteifigkeit Hinterrrad: 96 Nm/°
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–32
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano RS685, 160
Laufräder: Procraft Altitude
Reifen: Schwalbe G-One, 35
Vorbau: Procraft AL
Lenker: Procraft Road Comp
Sattel: Procraft Race
Sattelstütze: Procraft SP-369

Profil:

Geometrie:


Fazit:

Das solide Centurion Crossfire 3000 gefällt mit seinen voluminösen Reifen und satter Laufruhe Pendlern und Geländegängern. Die Ausstattung ist gemessen am fairen Preis sehr gut, Rahmen und Laufräder sind eher schwer.

Centurion Crossfire 3000 (Modelljahr 2017) im Vergleichstest


Centurion Crossfire 3000 (Modelljahr 2017) im Vergleich mit anderen Produkten

20.03.2017
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2017