Rennräder im Test

Testbericht: Cannondale Synapse Hi-Mod 2 (Modelljahr 2014)

RoadBIKE 2014er Rennräder Cannondale Synapse Hi-Mod 2
Foto: Benjamin Hahn
Cannondales Synapse war einer der Wegbereiter für den Komforttrend – um den längst kein Hersteller mehr herumkommt. Höchste Zeit, dass Cannondale sein Synapse auffrischt.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • trotz angenehmer Sitzposition sehr schnell und direkt
  • sinnvolle Ausstattungsdetails für hohen Komfort

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Das ist schon rein optisch gelungen: Mit seinen organischen Formen und Details wie dem über dem Tretlager auffällig geteilten Sitzrohr zeigt der Rahmen seine Bestimmung – er soll seinem Fahrer einen möglichst angenehmen Untersatz bieten.

Allerdings definiert Cannondale das Thema Komfort sportlicher als die meisten Mitbewerber. Nur bei der Sitzposition wird der Komfortgedanke offensichtlich: Das 18,5 Zentimeter lange Steuerrohr lässt sich durch einen Spacer (mit integriertem LED-Lämpchen!) auf bis zu 21,5 Zentimeter verlängern – so sitzt man aufrecht und bequem.

Umso erstaunter waren alle Tester, wie spritzig sich das neue Synapse beschleunigen lässt. Dank 74,5 Grad steilem Sitzwinkel generiert der willige Dauerläufer mit jeder Pedalumdrehung satten, mitreißenden Vortrieb. Auch das Handling geriet erfreulich sportlich und direkt – zwar steht ausgeprägte Laufruhe klar im Mittelpunkt, trotzdem folgt das Synapse stets prompt und äußerst präzise den Befehlen seines Fahrers.

Fotostrecke: Neue Rennräder für 2014 im Test: Cannondale Synapse Hi-Mod 2

4 Bilder
RoadBIKE 2014er Rennräder Cannondale Synapse Hi-Mod 2 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE 2014er Rennräder Cannondale Synapse Hi-Mod 2 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE 2014er Rennräder Cannondale Synapse Hi-Mod 2 Foto: Benjamin Hahn

Da fühlen sich komfortorientierte Tourenfahrer ebenso wohl wie ambitionierte Langstrecken-Sportler. Sinnvolle Details wie die 25 mm breiten Reifen, der angenehm zu greifende Oberlenker oder auch die bergtaugliche Übersetzung verstärken den Wohlfühlfaktor: Cannondale hat beim neuen Synapse unter Komfortgesichtspunkten alles richtig gemacht. Wobei die reinen Messwerte gar nicht danach aussehen: Der messbare Federungskomfort des 1,5 Kilo schweren Rahmen-Gabel-Sets fällt vergleichsweise gering aus. Erstaunlich, da die Entwickler mit der schlanken 25,4er-Sattelstütze und weit vorgebogener Gabel tief in die Komfort-Trickkiste greifen. Doch das Gesamtpaket überzeugt dennoch: Das Synapse ist eben kein extremer Komfort-Renner, sondern ein bärenstarker, schneller Langstrecken-Sportler.

Technische Daten des Test: Cannondale Synapse Hi-Mod 2

Preis: 4999 Euro
Gewicht: * 6,7 kg
Rahmengewicht: 1041 g
Gabelgewicht: 397 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 48/51/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Sram Red 22, 11–28
Kurbelsatz: Sram Red, 50/34
Bremse: Sram Red
Laufräder: Mavic Ksyrium Elite S
Reifen: Mavic Yksion, 25
Vorbau: FSA SL-K
Lenker: Wing Pro
Sattel: Fizik Aliante
Sattelstütze: FSA SL-K Carbon

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale

Profil und Messwerte

Geometrie


Cannondale Synapse Hi-Mod 2 (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder Foto: Christian Lampe

Im RoadBIKE-Test: Neue 2014er Rennräder

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Cannondale Synapse Hi-Mod 2 (Modelljahr 2014) im Vergleich mit anderen Produkten